Michael Fitz

Populär auch als Musiker und Sänger

Der Spross einer Künstlerfamilie entdeckte schon früh seine Liebe zur Musik: 1974 gründete er seine erste Band und trat im näheren Umkreis seiner Heimatstadt als Gitarrist und Sänger auf. Nach ersten schauspielerischen Erfahrungen arbeitete er auch als Regieassistent. Von 1991 bis 2007 gehörte er als Kommissar Carlo Menzinger an der Seite von Miro Nemec und Udo Wachtveitl zum Münchner "Tatort"-Team.

Michael Fitz als Hauptkommissar Hartmut Henkel Quelle: ,ZDF

Michael Fitz wurde 1958 in München als Sprössling einer Künstlerfamilie geboren. Nach ersten musikalischen Erfolgen entdeckte ihn 1977 die Regisseurin Uschi Reich als Hauptdarsteller für ihren Erstlingsfilm "Keiner kann was dafür" (1978), einer Dreiecksgeschichte über arbeitslose Jugendliche. Michael Fitz kam so auf den Geschmack von Film und Fernsehrollen. Er volontierte in den nachfolgenden Jahren bei verschiedenen TV- sowie Kinoproduktionen und arbeitete als Regieassistent. Von 1980 bis 1983 besuchte er die Abteilung Dokumentarfilm der Filmhochschule München.

Durchbruch zum Schauspieler

Von nun an widmete sich Michael Fitz parallel der Schauspielerei und der Musik. Der endgültige Durchbruch als Schauspieler gelang ihm mit der Serie "Der Schwammerlkönig" (1988) an der Seite von Ottfried Fischer, Walter Sedlmayr und Wolfgang Fierek. Seither wirkt er in zahlreichen TV-Produktionen mit, unter anderem mit durchgehenden Rollen in den Serien "Happy Holiday" (1993 bis1994), "Aus heiterem Himmel" (1995 bis 1999), "Frauenarzt Dr. Markus Merthin" (1997) und "Die Boegers" (2001). Für den Pilotfilm von "Die Boegers" steuerte er auch den Titelsong und die Filmmusik bei.


2005 erhielt Michael Fitz den Bayerischen Fernsehpreis und den Deutschen Filmpreis für seine schauspielerische Leistung in dem Fernsehspiel "Marias letzte Reise" (2005). Eine Hauptrolle übernahm er in Adolf Winkelmanns Fernsehfilm "Engelchen flieg 2 - Das Leuchten der Sterne" (2007), in dem er den Vater eines schwerbehinderten Mädchens spielt. In der im Mai ausgestrahlten Folge "Spurlos" des ZDF-Samstagskrimis "Kommissarin Lucas" spielte er den Vater einer plötzlich spurlos verschwundenen Tochter. Fitz bevorzugt Drehbücher, in denen die Handlung nicht von vorne herein klar ist: "Ich bin für alles offen, solange es sich um eine interessante Figur und eine gute Geschichte handelt."

Zehn Jahre - neun Alben

Genauso populär wie als Schauspieler ist Michael Fitz auch als Musiker und Sänger. 1989 veröffentlichte er sein erstes Album, im Herbst 2009 erschien sein neuestes mit dem Titel "Solo Live". Bis März 2011 tourt er solo durch Deutschland.


Auszeichnungen - eine Auswahl:



-  1998 Nachwuchsförderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung für Songpoeten für seine Arbeit als Musiker, Sänger und Komponist
- 2005 Bayerischer Fernsehpreis (Spezialpreis) für seine schauspielerische Leistung in "Marias letzte Reise" Deutscher Fernsehpreis für die beste männliche Nebenrolle in "Marias letzte Reise"



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