Nachtschicht - Wir sind die Polizei

Ein Juwelenraub, bei dem die Täter sich als Frauen verkleidet hatten, zwei falsche Polizisten, von denen einer bald tot ist, und ein Krokodil unter dem Sofa. Und das alles in einer Nacht. Im Mittelpunkt der siebten "Nachtschicht" von Autor und Regisseur Lars Becker, steht die mit allen Wassern der Elbe gewaschene Nachtschicht des so genannten Kriminaldauerdienstes (KDD) im Brennpunkt der Hafenstadt Hamburg: dargestellt von dem Schauspieler-Trio Barbara Auer, Armin Rohde und Minh-Khai Phan-Thi.

Für die Kommissare Erichsen, Lisa Brenner und Mimi Hu beginnt die Nacht ziemlich ungewöhnlich: Was ihnen unter dem Bett in der Vier-Zimmer-Sozialbauwohnung entgegen schaut, ist nichts anderes als ein ausgewachsenes Krokodil.

Leichtes Spiel und dicke Kasse

Während das Tier in den Zoo abtransportiert wird, lernt Lisa die kleine Jennifer von nebenan kennen, deren Mutter Rosa von ihrem Ex-Mann geschlagen wurde. Anzeige will Rosa nicht erstatten: Eigentlich leben sie ja schon lange getrennt, nur heute war er zufällig da. So muss Lisa unverrichteter Dinge wieder gehen.

Am anderen Ende der Stadt heißt es: "Führerschein und Fahrzeugpapiere, bitte!" Die Automechaniker Kraut und Hoppek hoffen auf das schnelle Geld: Sie verwandeln einen alten Mercedes in einen Streifenwagen, besorgen sich zwei Uniformen und halten an der Landstraße Autos an. Fast jeder fährt dort zu schnell, leichtes Spiel und dicke Kasse für die beiden "Hobby-Polizisten".

25 Millionen Beute und zwei Geiseln

Währenddessen betreten zwei blonde Damen den Laden des Luxus-Juweliers De Keyser. Doch statt der goldenen Kreditkarte zücken sie ihre Waffen und rauben den Laden aus. Es ist unschwer zu erkennen, dass die "Damen" eher dem starken Geschlecht zuzuordnen sind: Der Kleinkriminelle Freddy Kunkel und der Schwerverbrecher Axelrod flüchten mit 25 Millionen Beute und zwei Geiseln.

Dass die drei Fälle mehr miteinander zu tun haben, als man auf den ersten Blick erkennt, hält die "Nachtschicht" ganz schön auf Trab.

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