Nadja Uhl

"Nichts ist unmöglich"

Die heutige Wahl-Potsdamerin gehört inzwischen zu den gefragtesten und beliebtesten Gesichtern der jüngeren Schaupielerinnengeneration. Ihr berufliches Motto ist der Werbespruch eines japanischen Geschäftsmannes: "Nichts ist unmöglich." In der Darstellung von Personen - dem A und O ihres Berufes - ist ihr nichts Menschliches fremd.

Nadja Uhl Quelle: ZDF

Nadja Uhl wurde 1972 geboren und besuchte die Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig. Während und nach dem Studium konnte sie sich in diversen Theaterrollen profilieren. So konnte man sie unter anderem in bedeutenden Stücken der Weltliteratur wie in Shakespeares "Was ihr wollt" und Bertolt Brechts "Die Dreigroschenoper" sowie in Goethes "Faust" bewundern. Von 1994 bis 1999 hatte sie ein Engagement am Hans-Otto-Theater Potsdam, seit 1995 übernimmt sie auch Fernsehrollen.

Aufsehenerregende Rollen

Internationales Aufsehen erregte sie erstmals im Jahr 2000 in Volker Schlöndorffs Kino-Drama "Die Stille nach dem Schuss", wofür sie bei der Berlinale den Silbernen Bären als Beste Darstellerin sowie den Lettischen Filmpreis erhielt. Zudem wurde sie für den Deutschen Filmpreis als Beste Nebendarstellerin nominiert. Später spielte sie eine Hauptrolle im Oscar nominierten holländischen Film "Die Zwillinge". Für ihre schauspielerische Leistung in dem TV-Zweiteiler "Das Wunder von Lengede" (2003) wurde sie mit dem Bambi und dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

Sie war in dem Zweiteiler "Die Sturmflut" zu sehen und in Andreas Dresens Kinohit "Sommer vorm Balkon". Hierfür erhielt sie eine Nominierung in der Kategorie beste weibliche Hauptrolle für den Deutschen Filmpreis 2006 und den Deutschen Fernsehpreis 2007. 2006 war Nadja Uhl in Jo Baiers Produktion "Nicht alle waren Mörder" zu sehen, die ihr eine Nominierung für den Bambi und die Goldene Kamera einbrachte.

Hohe Auszeichnungen

Für ihre Wandlungskraft und Authentizität wurde Nadja Uhl schließlich mit der DIVA 2007 als Schauspielerin des Jahres ausgezeichnet. Im Jahr 2008 war Nadja Uhl neben "Mogadishu" in zwei weiteren hochkarätigen Produktionen zu sehen: Zu Beginn des Jahres erlebte man die Schauspielerin in Doris Dörries vielfach prämiertem Berlinale- Wettbewerbsbeitrag "Kirschblüten-Hanami" sowie in Uli Edels RAFVerfilmung "Der Baader-Meinhof-Komplex" als Terroristin Ulrike Monhaupt.


2009 sah man Nadja Uhl in Thorsten Näters ZDF-Krimi "Die Toten vom Schwarzwald", in der Kinokomödie "Männerherzen" von Simon Verhoeven sowie dem Fernsehfilm der Woche "Der Tote im Spreewald" von Christian von Castelberg. 2011 spielte sie im Kinofilm "Dschungelkind" die Mutter Doris Kuegler.


Auszeichnungen:



- 2004 Bambi, Beste Darstellerin in "Das Wunder von Lengede"
- 2006 Nominierung Deutscher Filmpreis, Beste weibliche Hauptrolle für "Sommer vorm Balkon"
- 2007 Grimme-Publikumspreis für ihre Rolle in "Wir alle waren Mörder"



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