Proschat Madani

Eine Ausnahme-Schauspielerin

Ihre feinen Gesichtszüge mit dem orientalischen Einschlag kann man nicht so schnell wieder vergessen: Proschat Madani hat zwar in Deutschland noch nicht den Bekanntheitsgrad erreicht, den sie eigentlich verdient, dennoch hat sie schon bedeutende Rollen in unterschiedlichen Fernsehfilmen und Serien gespielt. Vor einigen Wochen sah man sie in der ZDF-Komödie "Der Stinkstiefel".

Verwaltungschefin Krüger (Proschat Madani) Quelle: ZDF

Proschat Madani ist iranischer Abstammung und wurde in Wien geboren. Ihre Schauspielkarriere begann an Österreicher Theaterbühnen in Wien, Graz und Innsbruck. Außerdem war sie bei den Sommerspielen in Perchtoldsdorf und Reichenau zu sehen. Seit Anfang der Neunzigerjahre steht sie auch vor der Kamera. Das deutsche Fernsehpublikum kennt Proschat Madani sowohl aus TV-Movies als auch aus Serien wie "Julia - Eine ungewöhnliche Frau" (2000), "Wolffs Revier" (2004), "Typisch Sophie" (2004), "R.I.S. - Die Sprache der Toten" (2007 bis 2008) und "Stadt Land Mord!" (2007).

Verstehen ohne zu urteilen

2008 war sie im Fernsehfilm "Der Amokläufer - Aus Spiel wird Ernst" und 2009 im "Tatort - Familienaufstellung" zu sehen. Kinofilme mit Proschat Madani sind unter anderem "Halbe Welt" (1993), "Indien" (1993), "Esperanza" (2006), "Im Winter ein Jahr" (2008) und "Salami Aleikum" (2009). Unter der Regie von Thomas Nennstiel wird sie auch im ZDF-Movie "Heute keine Entlassung" (AT) zu sehen sein.

Angesprochen auf die größte Herausforderung einer Rolle, erklärt sie: "Die Herausforderung, die jede Rolle liefert: mich frei zu machen von Klischees, und authentisch zu sein. Das impliziert ein Verstehen der Figur, ohne über sie zu urteilen."

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