Roeland Wiesnekker

Liebt vielschichtige Figuren

Bei der Schauspielerei geht es dem gebürtigen Schweizer darum, Seele, Psychologie und Physiologie eines Menschen zu erforschen. Er möchte Geschichten erzählen und Figuren ausfüllen. Sein vielfältiges Können als Charakter-Schauspieler zeigt er in zahlreichen Kino-, Fernseh- und Theaterproduktionen. In der ZDF- Produktion "Ich habe es Dir nie erzählt" spielt er den Hausmeister und Ex-Alkoholiker Andi, der um das Sorgerecht seiner Tochter kämpft.

Roeland Wiesnekker
Roeland Wiesnekker

Roeland Wiesnekker wurde 1967 in Zürich geboren. Von 1986 bis 1989 besuchte er die Schauspielakademie Zürich. Bereits vor seinem Abschluss folgte er einem Ruf ans Schauspielhaus Bochum und wurde 1990 zum Deutschen Nachwuchsschauspieler des Jahres nominiert. Erste Erfahrungen vor der Kamera sammelte er 1989 als Darsteller in dem Kurzfilm "Karl".

Ein aufstrebender Schauspieler

Es folgten Auftritte im Fernsehen wie in "Königskinder" (2003), "Schwabenkinder" (2003) und "Dilemma" (2002). Ab Sommer 2003 wirkte Roeland Wiesnekker in der Schweizer Sitcom "Lüthi & Blanc" in einer Hauptrolle mit. Für Aufsehen sorgte 2004 sein Auftritt als medikamentenabhängiger Drogenfahnder "Strähl" in der gleichnamigen Produktion, die wieder in seiner Schweizer Heimat entstand. So brachte ihm diese Rolle 2005 den Schweizer Filmpreis als Bester Hauptdarsteller ein.

Ebenfalls eine Hauptrolle hatte Roeland Wiesnekker in Peter Keglevics und Hans-Günther Bückings Mehrteiler "Blackout - Die Erinnerung ist tödlich". Der vierteilige Thriller wurde 2007 für die Goldene Kamera sowie für den Adolf-Grimme-Preis nominiert. Trotz seiner Erfolge im Film- und Fernsehgeschäft gilt seine Liebe auch dem Theater. Dort überzeugte er in Stücken wie "Clockwork Orange" (Fabriktheater Zürich) und "Nur noch heute" (Theaterhaus Gessnerallee, Zürich, und Sophiensäle, Berlin, 2004) und gehört dem Ensemble "kraut_produktion" an.

Vielversprechende Nominierungen

Der Kurzfilm "Auf der Strecke" (2007) wurde ebenso wie Roeland Wiesnekker als Hauptdarsteller auf mehreren Festivals ausgezeichnet und war für den Oscar 2009 nominiert. Seine Hauptrolle in "Der Fürsorger" brachte Roeland Wiesnekker eine Nominierung für den Schweizer Filmpreis und einen Preis auf dem Festival International du Film Interculturel in Paris ein.

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