Suzanne von Borsody

Eine erstklassige Charakterdarstellerin

Sie scheut sich nicht vor schwierigen Rollen und der Darstellung zwiespältiger Charaktere. Ihre darstellerische Präsenz und ihre dynamische Überzeugungskraft wurden Suzanne von Borsody wohl schon in die Wiege gelegt, denn sie wuchs in einer Schauspieler-Familie auf. Die gebürtige Münchnerin ist die Tochter von Rosemarie Fendel und Hans von Borsody.

Noch vor ihrer privaten Schauspielausbildung feierte Suzanne von Borsody einen großen Erfolg: In der ZDF-Serie "Beate S." spielte sie 1979 die Hauptrolle, ein junges Mädchen auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Ein Jahr später erhielt sie für ihre Darstellung die Goldene Kamera und übernahm die Hauptrolle in Alexander Kluges Kinofilm "Macht der Gefühle".

Hoch ausgezeichnet und gefeiert

Weitere Auszeichnungen erhielt sie 1982: den Deutschen Darstellerpreis in der Kategorie "Nachwuchs" für "Das eine Glück und das andere" und den Adolf-Grimme-Preis für die Fortsetzung von "Beate S." 1999 folgten der Deutsche Fernsehpreis sowie der Bayerische Fernsehpreis, und 2001 erhielt sie erneut die Goldene Kamera, diesmal für die Rolle der Gesine im Mehrteiler "Jahrestage".

Auch im Theater ist Suzanne von Borsody eine gefeierte Darstellerin, unter anderem im Schauspielhaus Düsseldorf, im Schillertheater Berlin und im Renaissancetheater Berlin. Sie zählt zu den wandlungsfähigsten Charakterdarstellerinnen und überzeugt ebenso in komischen wie in dramatischen Rollen. Zuletzt war sie vor wenigen Wochen in dem TV-Film "Bis nichts mehr bleibt" in der Rolle der Ursula Friedrich zu sehen.


Auszeichnungen - eine Auswahl:



- 1980: Goldene Kamera
- 1982: Deutscher Darstellerpreis;Adolf-Grimme-Preis
- 1999: Deutscher Fernsehpreis; Bayerischer Fernsehpreis
- 2001: Goldene Kamera
- 2006: Nominierung für den Bayerischen Fernsehpreis
- 2007: Berliner Theaterpreis Goldener Vorhang; Deutscher Preis für Synchron
- 2009: Ehrenpreis des Hessischen Ministerpräsidenten
- 2010: Bayerischer Verdienstorden



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