Tod eines Mädchens (2/2)

Im zweiten Teil des Krimis mit Heino Ferch und Barbara Auer in den Hauptrollen spitzt sich die Lage rund um den schrecklichen Mord an der 14-jährigen Jenni immer weiter zu.

Der Mord an der 14-jährigen Jenni hat den kleinen Ort an der Ostseeküste tief erschüttert. Alle haben Angst, Misstrauen macht sich breit. Die Ermittlungen haben sich dramatisch zugespitzt, als der Sohn der leitenden Ermittlerin, Hella Christensen, zum Hauptverdächtigen wird.

Unterschlagenes Indiz

Während Hella immer noch fest daran glaubt, dass sich die Beschuldigungen als Missverständnisse aufklären werden und ihr Sohn Martin unschuldig ist, holt sich ihr Ehemann Johannes bereits strafrechtliche Unterstützung. Denn er hat ein Indiz unterschlagen, das seinen Sohn schwer belasten könnte: ein blutiger Pullover. Außerdem sieht alles danach aus, als hätte Martin Jennifer als letzter lebend am Strand gesehen.

Als Jennis Eltern, Silke und Hauke, von dem Verdacht gegen Hellas Sohn erfahren, wollen sie mit ihr sprechen. Doch wie kann sie ihnen jetzt unter die Augen treten, wo Martin beharrlich schweigt und sie von Kessler vorübergehend vom Fall abgezogen wurde?

Was geschah vor 14 Jahren?

Die Ermittlungen bekommen eine neue Wendung, als bei Kessler Spuren auftauchen, die auf einen ähnlichen Fall deuten, der sich vor 14 Jahren in dem kleinen Ort ereignet hat. Damals verschwand die 15-jährige Anita Bossen, das bis heute nicht gefunden wurde. Kessler begibt sich auf Spurensuche und befragt dazu auch die Mutter des verschwundenen Mädchens.

Er fällt aus allen Wolken, als er von ihr erfährt, wer Anitas beste Freundin war: Mareike, die Journalistin. Da Kessler und die Journalistin mittlerweile mehr als nur die Arbeit miteinander verbindet, wundert er sich darüber, dass sie ihm nicht von Anitas Verschwinden erzählt hat. Er entlockt Mareike ein lange gehütetes Geheimnis. Daraus folgt die Erkenntnis, dass die Theorie von Anitas Verschwinden damals falsch sein muss. Hängen die beiden Fälle vielleicht zusammen? Handelt es sich gar um ein und denselben Täter?

Kreis der Verdächtigen

Die Sache gewinnt an Brisanz, als sich herausstellt, dass auch Anita Bossen, so wie Jennifer, in Uwe Hahns Hotel gearbeitet hat. So rückt der Hotelbesitzer wieder in den Fokus der Ermittlungen. Doch in welcher Beziehung stand er wirklich zu den Mädchen?

Hella hat unterdessen - trotz ihrer vom Chef verordneten Zwangspause - keine Ruhe geben können. Sie ist immer noch fest von Martins Unschuld überzeugt. Sie hofft, dass der weiterhin verschwundene Dennis wieder auftaucht, um von ihm mehr über die Mordnacht zu erfahren. Tatsächlich meldet sich der Junge bei ihr und handelt einen Deal aus: Da er zurück in die strafrechtliche Einrichtung darf und nicht ins Gefängnis muss, erzählt er Hella, dass er Jennifer noch einmal gesehen hat: in einem Auto, das ein kaputtes Rücklicht hatte.

Was verbergen Uwe und Lars?

Das bringt Kessler auf die Spur von Lars von Ahnefeld, einem Gutshofbesitzer, dessen Wagen ebenfalls ein defektes Rücklicht hat. Diese neue Information entlastet Martin. Hella ist unendlich erleichtert. Sie darf wieder an den Ermittlungen teilnehmen, die sich jetzt ganz auf Uwe und Lars konzentrieren, nachdem auch Hauke ein Alibi vorweisen kann. Was aber verbergen Uwe und Lars in Bezug auf Jenni und Anita?

Die Ereignisse überschlagen sich vollends, als es zwischen Kessler und Lars zu einem Schusswechsel kommt, bei dem der Gutshofbesitzer tödlich verletzt wird. Gegen Kessler wird ein Untersuchungsverfahren eingeleitet, und ihm könnte der Fall entzogen werden. Darum muss er verstehen, warum Lars auf ihn geschossen hat.

Währenddessen spitzt sich die Situation in der Familie Broder langsam zu. In Silkes Laden wurde vor einiger Zeit eingebrochen, was sie aufgrund des Todes ihrer Tochter bisher nicht bemerkt hatte. Was man zuerst für Vandalismus hält, entpuppt sich als der Schlüssel zur Wahrheit. Als Hella und Kessler die Hintergründe zu begreifen beginnen, offenbart sich ihnen das gesamte schreckliche Ausmaß der Tragödie um das tote Mädchen.

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