Ulrich Tukur

Gefeiertes Multitalent

Seit Jahren ist er erfolgreich als Sänger, Musiker und Charakterdarsteller tiefgründiger Rollen in Theater, Film und Fernsehen und verfügt über eine große Palette darstellerischer Möglichkeiten. Seine Bandbreite reicht vom Heldischen bis zum Komischen. Selbst in Hollywood hat er schon gespielt. Für seine herausragende Leistung wurde er schon vielfach ausgezeichnet.

Ulrich Tukur
Ulrich Tukur Quelle: ,ZDF

Ulrich Tukur wurde 1957 geboren. Bekannt als Sänger, Musiker und Schauspieler in Theater, Film und Fernsehen verzeichnet Tukur seit Jahren große Erfolge. Er wurde mit diversen Auszeichnungen geehrt.

Erste Hörbücher

Von 1995 bis 2002 übernahm Ulrich Tukur mit Ulrich Waller die künstlerische Leitung der Hamburger Kammerspiele. Der Pianist und Sänger gründete die Tanzkapelle "Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys", mit der er 1998 die erste CD aufnahm und auf zahlreiche Tourneen ging. Im Herbst 2003 folgten die letzte CD und weitere Tourneen. Im Jahr 2002 veröffentlichte das Multitalent seine ersten Hörbücher: "Der Frauenmörder" von Hugo Bettauer und "36 Stunden - Die Geschichte vom Fräulein Pollinger" von Ödön von Horwarth, welches in die HR2-Hörbuch-Bestsellerliste gewählt wurde.

Das Theaterpublikum konnte ihn unter anderem in Hamburg in "Der Fall Furtwängler" (1999) und von 1999 bis 2001 in Salzburg als "Jedermann" erleben.

Filmrollen

Sein Filmdebüt gab Ulrich Tukur 1982 in "Die weiße Rose" (Regie: Michael Verhoeven). In Film und Fernsehen sowie auf der Theaterbühne spielte er unter namhaften Regisseuren wie Peter Zadek, Hans-Christoph Blumenberg, Heinrich Breloer, Matti Geschonneck, Christian Görlitz und vielen anderen.

Er war Andreas Baader in "Stammheim" (1986), der junge Wehner in "Wehner - die unerzählte Geschichte" (1991), spielte die Titelrolle in "Bonhoeffer" (1999), die Hauptrolle in "Heimkehr der Jäger" (2000) und drehte unter Constantin Costa-Gavras "Amen - Der Stellvertreter" (2001). Selbst in Hollywood kennt man ihn: Dort spielte Ulrich Tukur in Steven Soderberghs Produktion "Solaris" (2002) .


Film und Fernsehen - eine Auswahl:



- 1989 "Das Milliardenspiel"
- 1990 "Die Spur des Bernsteinzimmers", Kino
- 1993 "Das letzte U-Boot", Kino
- 1992 "Wehner - Die unerzählte Geschichte"
- 1994 "Cody - Schmutzige Geschäfte", Regie: Michael Schottenberg
- 1995 "Mutter Courage", Kino; "Das Alibi"
- 1996 "Ein Vater sieht rot"
- 1997 "Freier Fall", ZDF
- 1998 "Das Böse", ZDF
- 1999 "Warten ist der Tod", ZDF
-  2000 "Bonhoeffer - Die letzte Stufe", Kino; "Heimkehr der Jäger", Kino
- 2001 "Taking Sides", Kino
- 2002 "Amen. Der Stellvertreter", Kino
- 2004 "Stauffenberg"; "Die fremde Frau", ZDF
- 2005 "Die Nacht der großen Flut"; "Tatort - Der Teufel vom Berg"; "Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei"
- 2006 "Das Leben der Anderen", Kino; "Heinrich Heine - Liebe, Spott und Vaterland", ZDF; "Dornröschen erwacht"; "Heute heiratet mein Mann"; "Une famille parfaite"
- 2007 "Mein alter Freund Fritz", ZDF; "Rosa Roth - Der Tag wird kommen", ZDF
- 2008 "La main de l'homme sans tête" (AT), Kino; "42 Plus", Kino; "Die Frau aus dem Meer, ZDF; "Séraphine"; "Nordwand", Kino; "Der Mann dem die Frauen vertrauten - Der Serienmörder Horst David"; "Das Vaterspiel" (AT)
- 2009 "John Rabe, Kino/ZDF; "Ein fliehendes Pferd", ZDF/Kino; "Whithin the Whirlwind" (AT); "Eden is West" (AT); "Das weiße Band" (AT); "Der große Kater" (AT)



Auszeichnungen:



- 1984 O.E. Hasse Preis
- 1985 Boy Gobert Preis
- 1986 Schauspieler des Jahres
- 1996 Goldene Kamera Insel-Kunstpreis Hamburg
- 2000 Adolf Grimme-Preis
- 2001 Grace-Prize Los Angeles
- 2004 Deutscher Fernsehpreis
- 2006 Deutscher Filmpreis



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