Uwe Ochsenknecht

Unnachahmlicher Star-Schauspieler

Seit Anfang der 80er Jahre ist Uwe Ochsenknecht einer der bekanntesten und herausragendsten deutschen Schauspieler. Seinen ersten Kino-Erfolg hatte er 1981 in Wolfgang Petersens Film "Das Boot". Zum Star wurde er 1985 gemeinsam mit Heiner Lauterbach mit der Erfolgskomödie "Männer". Neben seinen Engagements rockt Uwe Ochsenknecht nebenbei auch noch zusammen mit seiner neunköpfigen Band quer durch Deutschland.

Klaas Jonkers (Uwe Ochsenknecht)
Klaas Jonkers (Uwe Ochsenknecht) Quelle: ZDF/Michael Boehme

Uwe Ochsenknecht, 1956 in Biblis geboren, entdeckte schon früh sein Faible für das Theater. Nach einem Schulverweis kurz vor dem Abitur konzentrierte er sich ausschließlich auf die Schauspielerei und bestand auf Anhieb die Aufnahmeprüfung an der Bochumer Schauspielschule. Bereits während seiner Ausbildung bekam er kleinere Rollen. Seine ersten Fernsehengagements erhielt er unter anderem in den TV-Reihen "Derrick" und "Tatort".

Durchbruch mit "Männer"

Größere Aufmerksamkeit beim Publikum erweckte Uwe Ochsenknecht als Bootsmann Lamprecht in "Das Boot" (1981). Der große Durchbruch kam schließlich mit der Filmkomödie "Männer" (1985) an der Seite von Heiner Lauterbach. Zu seinen wichtigsten Filmen in den Folgejahren gehören die Mediensatire "Schtonk!" (1992), die Episodengeschichte "Bin ich schön?" (1998) sowie die Komödien "Erleuchtung garantiert" (1999) und "Fußball ist unser Leben" (1999). Seit dem Beginn des neuen Jahrtausends folgten zahlreiche weitere Engagements in Kino und TV. Nennenswert sind unter anderem "Der Fall Vera Brühne" (2001), "Luther" (2003), "Die wilden Kerle" (2003) und "Elementarteilchen" (2006).

Im Laufe seiner Karriere wurde Ochsenknecht mehrfach ausgezeichnet. Für seine Rolle in Doris Dörries "Männer" bekam er 1986 den Bundesfilmpreis in Gold. Ein Jahr zuvor gewann er den Deutschen Darsteller-Preis als bester Nachwuchsschauspieler. 2000 erhielt er für "Erleuchtung garantiert" den Bayerischen Filmpreis und den Bundesfilmpreis für "Fußball ist unser Leben". 2001 folgte der Deutsche Fernsehpreis für die beste Nebenrolle in "Vera Brühne".

Erfolgreich auch als Musiker

1998 konnte er seine Talente als Schauspieler und Musiker ideal miteinander verbinden: Er übernahm die Bühnen-Hauptrolle in dem Fantasy-Musical "Dracula". In der Theaterversion von "Ein seltsames Paar" sorgte Uwe Ochsenknecht zusammen mit Heiner Lauterbach von Dezember 2002 bis Ende März 2003 in München, Berlin und Hamburg für ständig ausverkaufte Häuser und begeisterte Zuschauer. Seit Dezember 2009 (bis 2010) spielt er in Köln eine Hauptrolle in dem Musical "Hairspray".

Als Musiker ist der hoch dekorierte Schauspieler ebenso erfolgreich tätig. Mit seiner 6-köpfigen Band hat er bereits fünf Alben eingespielt, seine jetztige CD "Matchpoint" wurde im November 2008 veröffentlicht. Mit seiner Band tourt er regelmäßig durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Aktuelle Projekte

Neben seinen Musical- und Theater-Arrangements ist Uwe Ochsenknecht weiterhin auch in Film und Fernsehen zu sehen. In der ZDF-Produktion "Schade um das schöne Geld" (2008) konnte er seine komödiantische Seite in vollen Zügen ausleben. 2009 verkörperte er in "Böses Erwachen" die Hauptfigur Frederik "Freddy" Amberg. Kleinere Rollen übernahm er in den Komödien "Männersache" und "Zweiohrküken".

Klaas Jonkers und Walter Zotebier
Schade um das schöne Geld - Ochsenknecht+Rohde Quelle: ZDF

Im darauffolgenden Jahr wartete schon die nächste Hauptrolle in "Der Bulle und das Landei" an der Seite von Diana Amft auf ihn. In dem Thriller "Amigo - Bei Ankunft Tod" spielt er den selbstgefälligen Anwalt Fritz Declair. Aktuell ist Ochsenknecht in der Fernseh-Komödie "Das Comeback" als Hansi Haller zu sehen.


Auszeichnungen - eine Auswahl:



-  1981 Sechs Oscar-Nominierungen für "Das Boot"
- 1985 Deutscher Darstellerpreis (Nachwuchs)
- 1986 Bundesfilmpreis - Filmband in Gold für "Männer"
- 1992 Bambi; Oscar-Nominierung Bester ausländischer Film für "Schtonk!"
- 2000 Bayerischer Filmpreis als bester Darsteller in "Erleuchtung garantiert" und "Fußball ist unser Leben"; Deutscher Filmpreis als bester Hauptdarsteller in "Fußball ist unser Leben"
- 2001 Deutscher Fernsehpreis als bester Nebendarsteller in "Vera Brühne"



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