Veronica Ferres

International bekannt

Die vielseitige Schauspielerin schafft es, jeder Rolle eine individuelle und überzeugende Note zu verleihen. Seit ihrem Durchbruch 1992 mit der Komödie "Schtonk!" ist sie ein gefeierter und gefragter Star. Inzwischen begeistert die Meisterin der Verwandlung ein internationales Publikum. Im ZDF-Drama "Mein eigen Fleisch und Blut" spielt sie die erfolgreiche Geschäftsfrau Franziska, die plötzlich von ihrer Vergangenheit eingeholt wird.

Veronica Ferres als Franziska
Veronica Ferres als Franziska Quelle: ZDF,Erika Hauri

1985 gab Veronica Ferres in August Everdings "Bernauerin" an der Bayerischen Staatsoper ihr Bühnendebüt. Es folgten zahlreiche Engagements am Landestheater Coburg und am Bayerischen Staatstheater (Münchner Residenztheater). 1986 stand sie in Ulf Miehes Kinokomödie "Der Unsichtbare" erstmals vor der Kamera. Weitere Rollen, wie "Die zweite Heimat" von Edgar Reitz, schlossen sich an.

Landesweit bekannt durch "Schtonk!"

Der große Durchbruch gelang Veronica Ferres an der Seite von Uwe Ochsenknecht in Helmut Dietls Oscar nominiertem Kinofilm "Schtonk!" (1992); für diese Rolle wurde sie im folgenden Jahr auch zum ersten Mal mit dem Bambi in der Kategorie Schauspiel ausgezeichnet.

Einem internationalen Publikum wurde sie bekannt, als 1994 Hollywood-Regisseur Marvin J. Chomsky sie für den Mehrteiler "Katharina die Große" verpflichtete, in dem sie an der Seite von Weltstars wie Catherine Zeta-Jones, Jeanne Moreau, Omar Sharif und Ian Richardson die Mätresse von Zar Peter spielte. Mit der Hauptrolle im Kinofilm "Das Superweib" (1996) nach der Romanvorlage von Hera Lind hatte die Schauspielerin schließlich ihren endgültigen Durchbruch.

Internationales Renommée

1999 setzte Veronica Ferres ihre internationale Laufbahn mit "Ladies Room" neben Greta Scacchi, Lorraine Bracco und John Malkovich in den USA sowie mit "Les Misérables" an der Seite von Gérard Depardieu, Christian Clavier und mit "Sans Famille" mit Pierre Richard in Frankreich fort. Seitdem steht sie im In- und Ausland für zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen in Hauptrollen vor der Kamera und wurde für ihre darstellerischen Leistungen mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt.

Veronica Ferres kehrt neben ihrer Kameraarbeit auch immer wieder zu ihren Theaterwurzeln zurück. Im August 2010 wurde sie von der österreichischen Tageszeitung Salzburger Nachrichten zur "besten Buhlschaft aller Zeiten" gekürt.

Sozial engagiert

Im ZDF war die Schauspielerin zuletzt in dem Melodram "Tsunami - Das Leben danach" (ZDF 2012) zu sehen.

Veronica Ferres setzt sich auch für zahlreiche soziale Projekte ein. Seit Februar 2012 ist sie zum Beispiel Patin eines Kinderhospizes in Burgholz im Bergischen Land.

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