Wotan Wilke Möhring

Über Umwege zur Schauspielerei

Wotan Wilke Möhring gilt als eines der interessantesten neuen Gesichter im deutschen Film. Seine Berufung zur Schauspielerei entdeckte der Wahlberliner erst über Umwege. Seine Leidenschaft gilt aber auch der Musik. In den vergangenen Jahren bewies das Multitalent seine Wandlungsfähigkeit in facettenreichen Rollen in ganz unterschiedlichen Kino- und Fernsehfilmen.

Wotan Wilke Möhring 2009
Wotan Wilke Möhring 2009 Quelle: dpa

Wotan Wilke Möhring wurde 1967 in Detmold geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Als er 1997 die Schauspielerei für sich entdeckte und in der "Bubi-Scholz-Story" von Roland Suso Richter sein Debüt gab, konnte er bereits mit einer vielseitigen Biographie aufwarten. Er war Elektriker, Clubbesitzer, Türsteher und Model, studierte Kommunikation an der Hochschule der Künste in Berlin, gründete zwei Bands und produzierte Filmmusiken.

Internationale Kinoproduktionen

Sein schauspielerisches Können stellte er seither auch in zahlreichen ausgezeichneten Kinoproduktionen, darunter Oliver Hirschbiegels "Das Experiment", Christian Züberts Kifferkomödie "Lammbock", Christian Alvarts "Antikörper" und Fatih Akins "Soul Kitchen", der 2009 bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde, unter Beweis.

Seine Wandlungsfähigkeit zeigte er außerdem in weiteren internationalen und deutschen Kinoproduktionen wie "Operation Walküre ¿ Das Stauffenberg Attentat" von Brian Singer, "Pandorum" von Christian Alvart, "Henri 4" von Jo Baier und der Komödie "Männerherzen" von Simon Verhoeven.

Wichtige Fernseharbeiten

Zu seinen wichtigsten Fernseharbeiten zählen unter anderem die preisgekrönten Filme "Liebe und Verrat" von Mark Schlichter, "Hat er Arbeit?" von Kai Wessel, "Die Hoffnung stirbt zuletzt" von Marc Rothemund und das von Niki Stein inszenierte Drama "Die Konferenz".

Es folgten unter anderem der für den Adolf Grimme-Preis nominierte Film "12 Winter" von Thomas Stiller, "Ein riskantes Spiel" von Johannes Fabrick und die in 2010 mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichneten ZDF-Folge "Bella Block - Vorsehung" von Max Färberböck.



Film und Fernsehen - eine Auswahl:



- 2004: "Die Konferenz"; "Cowgirl", Kino/ZDF; "Madhouse Video", Kino; "Almost Heaven", Kino; "Antikörper", Kino; "Strike!", Kino; "Zwischen Liebe und Tod", ZDF
- 2005: "Küss mich, Hexe"; "Blindes Vertrauen", ZDF
- 2006: "Goldene Zeiten", Kino; "Tatort - Pauline"; "Freundinnen fürs Leben", ZDF; "Mord auf Rezept"; "3 Engel auf der Chefetage"
- 2007: "Tatort - Die dunkle Seite"; "Video Kings", Kino; "Kuckuckszeit"
- 2008: "Hardcover", Kino; "Ein riskantes Spiel", ZDF; "Tatort - Müll"; "Gegen den Strom", Kino; "Leo und Marie - Eine Weihnachtsliebe", ZDF
-  2009 "Kindersuche" (AT), "Die wilden Hühner 3" (AT), Kino/ZDF; "12 Winter" (AT), "Männerherzen" (AT), Kino, "Pandorum" (AT), Kino
- 2010 "Eine Frage des Vertrauens", ZDF, "Henri IV", Kino, "Das Schweigen" (AT), Kino; "Der Doc und die Hexe" ZDF, "Madness is Catching" (AT), "Blondinenträume", "Hindenburg"



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