"Zuschauen ist immer lustiger als drinstecken"

Zwei Fragen an August Zirner

August Zirner spielt den Helens Ehemann Peter, den Inhaber einer
kleinen Gärtnerei. Während Helen sich im Alltag durch veränderte Umstände zunehmend überfordert fühlt, erscheint Peter seiner Frau ausgeglichener, charmanter und frischer als je zuvor. Hat er eine Affäre oder geht er mit dem Thema Midlife Krise nur anders um als seine Frau? Der Schauspieler äußert sich zum Thema.


ZDF: Der Film beschreibt die alltäglichen Probleme von Helen, Peter und ihrer Familie ja sehr gemächlich. Wie realistisch ist das im Vergleich zum tatsächlichen Leben?


August Zirner: Na ja, so gemächlich finde ich die Probleme nicht. Es entsteht halt eine gewisse Komik, wenn Menschen vor lauter Alltag sich dauernd missverstehen. Zuschauen ist immer lustiger als drinstecken. ZDF: Man hört, dass auch Männern Wechseljahre haben. Die scheinen aber für einen abendfüllenden Fernsehfilm nicht interessant genug zu sein. Was meinen Sie?


Zirner: Wir Männer haben sehr wohl auch so etwas wie eine Midlife-Krise, warum denn nicht. Ob das allerdings fernsehtauglich ist, weiß ich nicht. Vielleicht weil viele Männer es schwer haben, über sich zu lachen.

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