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Die Pembrokeshire Morde (1)

"Die Pembrokeshire Morde (1)": DCS Steve Wilkins (Luke Evans) steht, mit einem weißen Schutzanzug bekleidet, in der Asservatenkammer und sieht in die Kamera.

Zwei ungelöste Doppelmorde erschütterten Wales in den 90er-Jahren. 2006 rollt Steve Wilkins die Fälle erneut auf. Er vermutet hinter dem Mörder einen Serienkiller.

Altersbeschränkung:
FSK 12
Datum:
06.06.2022
Verfügbarkeit:
Video leider nicht mehr verfügbar

Und es gibt einen Verdächtigen: John Cooper, der kurz vor seiner Entlassung aus dem Gefängnis steht. – Luke Evans und Keith Allen liefern sich ein Duell auf Augenhöhe in einem auf Tatsachen basierenden Krimi-Drama.

2006. DCS Steve Wilkins (Luke Evans) ist aus London nach Wales zurückgekehrt, in den Süden, an die berühmte Steilküste von Pembrokeshire. Er ist geschieden, hat aber ein gutes Verhältnis zu seinen fast erwachsenen Kindern Jack und Amy.

Im Fernsehen sieht Steve eines Abends zufällig einen Beitrag über einen 17 Jahre zurückliegenden Doppelmord: Scheinbar ohne jedes Motiv wurde das Ehepaar John und Gwenda Dixon auf dem malerischen Küstenweg oberhalb der See ermordet.

Ein Verdächtiger, der Einbrecher John William Cooper (Keith Allen), wurde schnell wieder laufen gelassen, aber Wilkins vermutet nach einem Besuch bei dem damals leitenden Ermittler George Jones (William Thomas), dass die Polizei voreingenommen war und nicht sorgfältig ermittelte. Mittlerweile ist der Mord an dem Ehepaar ein sogenannter Cold Case, das heißt, es wurde nicht weiter ermittelt, der Täter ist unbekannt.

Cooper sitzt wegen Einbrüchen und Raubüberfällen mittlerweile seit Jahren in Haft, steht aber kurz davor, auf Bewährung entlassen zu werden. Aufgrund einer sorgfältigen Analyse der Indizien vermutet Wilkins, dass Cooper nicht nur die Dixons getötet hat, sondern auch das ältere Geschwisterpaar Richard und Helen Thomas – ein weiterer Cold Case.

Außerdem ist der DCS davon überzeugt, dass Cooper maskiert eine Gruppe von Jugendlichen überfiel und eines der Mädchen vergewaltigte. Damit ist Cooper ein Einbrecher, Dieb, Mörder und Sexualstraftäter. Wilkins befürchtet, dass Cooper nach der Entlassung aus dem Gefängnis weitere schwere Straftaten begeht.

Er kann eine Sonderkommission bilden, deren oberstes Ziel es ist, Cooper mittels eines DNA-Beweises als Mörder zu überführen. Die Forensik hat große Fortschritte gemacht, und bei den 3000 Asservaten gibt es reichlich Material, das Cooper gehörte, darunter zwei Schrotflinten. Die finanziellen Mittel der Sonderkommission sind allerdings beschränkt. Erste Asservate, die an eine bekannte Londoner Rechtsmedizinerin geschickt werden, bringen keinen Durchbruch.

Der Bewährungsausschuss ist Cooper gewogen, und Wilkins kann ihn nicht von seinem Verdacht überzeugen. Zur gleichen Zeit plant Reporter Jonathan Hill (David Fynn), eine Dokumentation über die Morde zu drehen. Wilkins befürchtet, Cooper könnte zu viele Informationen erhalten, und kann mit Hill einen Deal abschließen: Hill hält sich zunächst zurück, bekommt aber im Falle eines Erfolges der Sonderkommission Exklusiv-Infos von der Polizei. Hill geht auf das Angebot ein und ermöglicht Steve Wilkins, Coopers Interesse zu wecken – mit einem gezielten Hinweis in einer lokalen Nachrichtensendung, die dieser im Gefängnis regelmäßig sieht.

Cooper hat im Gefängnis nur Besuch von seiner Frau Pat (Caroline Berry) erhalten. Zu seinem Sohn Adrian (Oliver Ryan), der sich Andrew nennt, hat das Ehepaar schon lange keinen Kontakt mehr. Wilkins und DI Ella Richards (Alexandria Riley) besuchen Andrew. Dieser ist schwerbehindert, läuft mit einer Gehhilfe und lebt in ärmlichen Verhältnissen. Der Besuch der Polizei ist ein Schock für ihn.

Pembrokeshire ist eine Grafschaft im südlichen Wales, berühmt für ihre spektakuläre Steilküste. Die über 200 Kilometer lange Küstenlinie gehört fast komplett zum Pembrokeshire Coast Nationalpark. Der Bau des beeindruckenden Pembroke Castle begann um 1093 unter normannischer Herrschaft. Auch megalithische Steinkreise und Dolmen prägen die Landschaft. Filme wie "Ein ganzes halbes Jahr" und "Snow White and the Huntsman" wurden zu Teilen in Pembrokeshire gedreht.

Hauptdarsteller Luke Evans kehrt mit der Miniserie in heimische Gefilde zurück: Er wurde am 15. April 1979 im walisischen Pontypool geboren und wuchs im Süden des Landes, in Aberbargoed, auf. Bereits mit 17 Jahren verließ er sein Elternhaus und zog in die walisische Hauptstadt Cardiff; später nach London, wo er ein Stipendium für das London Studio Centre bekommen hatte.

Evans ist sowohl auf den Bühnen des Londoner West End als auch in der internationalen Filmszene zu Hause. Er trat in zahlreichen, teilweise sehr populären Studiofilmen und Franchises auf, zum Beispiel in der "Fast & Furious"-Reihe, der "Hobbit"-Trilogie, der Disney-Real-Verfilmung von "Die Schöne und das Biest" und "Dracula Untold" – um nur einige zu nennen. Evans ist nicht darauf abonniert, immer den Helden zu spielen. In "Die Schöne und das Biest" verkörperte er nicht nur den Antagonisten, sondern stellte auch sein Gesangstalent unter Beweis. Er ist außerdem einer der wenigen Schauspieler, die nie ein Geheimnis daraus machten, homosexuell zu sein.

Gegenspieler Keith Allen ist ebenfalls Waliser, geboren am 2. September 1953 in Llanelli. Allen ist in zahlreichen britischen Serien und Filmen aufgetreten, seine Verkörperung von John William Cooper ist furchteinflößend real, unter anderem, weil Allen sich in vielen Szenen sehr zurücknimmt, ohne seine bedrohliche Präsenz zu minimieren.

Darsteller

  • DCS Steve Wilkins - Luke Evans
  • John William Cooper - Keith Allen
  • Pat Cooper - Caroline Berry
  • Adrian / Andrew Cooper - Oliver Ryan
  • DI Ella Richards - Alexandria Riley
  • DS Gareth Rees - Charles Dale
  • Jonathan Hill - David Fynn
  • DI Lynne Harries - Steven Meo
  • DS Glyn Johnson - Richard Corgan
  • DC Nigel Rowe - Kyle Lima
  • DCI George Jones - William Thomas
  • Chief Constable Tyler - Suzanne Packer
  • DCS Coles - Rhodri Evan
  • DCI Jim Morris - Roger Evans

Stab

  • Regie - Marc Evans
  • Autor - Nick Stevens
  • Kamera - Baz Irvine
  • Schnitt - Tim Hodges
  • Musik - Carly Paradis
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