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Die Hindenburg

"Die Hindenburg": Ein lebensechtes Modell der Hindenburg hängt an dünnen Seilen über einer Eiswüste.

Auf die "Hindenburg" soll ein Anschlag verübt werden, die Gestapo wurde gewarnt. Während ihrer Fahrt nach New York suchen Oberst Ritter und Agent Vogel nach Verdächtigen an Bord.

03.01.2021
03.01.2021
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Ritter ist dem Bombenleger auf der Spur, doch die Zeit rennt ihm davon. Top besetzt, schildert Routinier Robert Wise die Versuche, den Sabotageakt zu verhindern, und zeigt in atemberaubenden Bildern die letzten Minuten des Zeppelins.

Als großes Prestige-Projekt des Naziregimes nimmt der deutsche Zeppelin LZ 129, bekannt als die "Hindenburg", im Frühjahr 1937 seine Fahrt nach New York auf. Unter den Reisenden befindet sich auch der Luftwaffenoberst Franz Ritter (George C. Scott). Eingeschleust von der Gestapo, soll er den Gerüchten eines Sabotageaktes auf den Grund gehen. Auch der Gestapo-Mann Martin Vogel (Roy Thinnes) hat sich, als Fotograf getarnt, unter die Passagiere gemischt.

Aus unterschiedlicher Warte nehmen beide nun die an Bord befindlichen Gäste unter die Lupe, und sie begegnen mehr als einer suspekten Person: einem regimekritischen Zirkusclown, zwei zwielichtigen Kartenspielern, selbst die Kapitäne Pruss (Charles Durning) und Lehmann (Richard A. Dysart) geraten unter Verdacht. Zudem wird Ritter mit seiner Vergangenheit konfrontiert und trifft die Gräfin Ursula (Anne Bancroft) wieder, die einmal eine große Rolle in seinem Leben spielte und die nun verbittert - da ihr Besitz von den Nazis konfisziert wurde -, aber nicht weniger verführerisch, den Oberst umgarnt.

Ritter und Vogel - die höchst unterschiedliche Haltungen zum deutschen Regime haben - verfolgen mehr als eine Spur, doch schließlich kann Ritter den Bombenleger enttarnen. Bei einem halsbrecherischen Balanceakt versuchen Ritter und der Täter, die Bombe, die 90 Minuten nach der Landung explodieren soll, zu entschärfen. Doch die Landung verzögert sich aufgrund eines Gewitters, und der Bombenleger stürzt durch unvorhersehbare Flug-Turbulenzen in den Tod.

Neben dem Untergang der "Titanic" war die "Hindenburg"-Katastrophe 1937 ein fast ebenso beachtetes großes Unglück eines prachtvollen Vorzeigeprojektes der Ingenieurskunst, das als absolut sicher galt.

Der routinierte, vielseitige Regisseur Robert Wise ("Der Tag, an dem die Erde stillstand" - 1951, "West Side Story", gemeinsam mit Jerome Robbins - 1961, "Kanonenboot am Yangtse-Kiang - 1966, "Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All" - 1971) ließ sich von dem wirklichen Unglück der "Hindenburg" inspirieren und schuf im Jahrzehnt der Katastrophenfilme einen spannenden Genrefilm mit ausgeklügelten Spezialeffekten (die mit einem Oscar ausgezeichnet wurden). Der Film zeigt eine fiktive, aber mögliche Variante der damaligen Ereignisse, die, mit persönlichen Schicksalen und historischem Archivmaterial angereichert, einen authentischen Eindruck erweckt.

Die historische "Hindenburg" brannte bei der Landung am 6. Mai 1937 auf Lakehurst bei New York aus, als sich die Wasserstofffüllungen entzündeten. 36 Menschen fanden dabei den Tod. Später wurde an dieser Stelle ein Denkmal errichtet.

Darsteller

  • Oberst Franz Ritter - George C. Scott
  • Gräfin Ursula - Anne Bancroft
  • Edward Douglas - Gig Young
  • Martin Vogel - Roy Thinnes
  • Emilio Pajetta - Meredith Burgess
  • Kapitän Max Pruss - Charles Durning
  • Boerth - William Atherton

Stab

  • Regie - Robert Wise
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