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Ein Zwilling kommt selten allein

Hallie und Annie (Lindsay Lohan) in Großaufnahme.

Filme - Ein Zwilling kommt selten allein

In einem Feriencamp in den USA treffen sich die Zwillingsmädchen Hallie und Annie per Zufall. Die Eltern haben sich Jahre zuvor getrennt und die Kinder als Säuglinge untereinander aufgeteilt.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: ZDF, 05.11.2017, 14:30 - 16:30
Produktionsland und -jahr:
USA 1998

Hallie und Annie (Lindsay Lohan in einer Doppelrolle) können es nicht fassen: Sie sind miteinander verwandt, Zwillinge sogar, und sie lernen sich, ohne voneinander zu wissen, per Zufall in einem Feriencamp in den USA kennen. Hallie lebt bei ihrem Vater Nick (Dennis Quaid) auf einem Weingut im kalifornischen Napa Valley; Annie bei ihrer Mutter Liz (Natasha Richardson), einer Hochzeitskleiderdesignerin, Tausende Kilometer entfernt in einem vornehmen Stadthaus in London.

Jedes Mädchen kennt nur einen Elternteil, denn die Eltern hatten sich kurz nach der Geburt getrennt und die Kinder untereinander aufgeteilt. Jede ist nun begierig darauf, Vater beziehungsweise Mutter endlich kennenzulernen, und deshalb tauschen sie kurzerhand die Rollen. Für die in London aufgewachsene, etwas zurückhaltende Annie ist der Vorgang etwas schmerzhafter als für die resolute, pragmatische Hallie, denn Annie muss der vollkommenen Ähnlichkeit zuliebe ihre Haare schneiden und sich von Hallie Ohrlöcher stechen lassen. Dann ist die Maskerade perfekt und Hallie reist nach London, Annie ins Napa Valley.

Im Gegensatz zu London ist im Napa Valley Gefahr im Verzug: Vater Nick ist entschlossen, die junge Meredith Blake (Elaine Hendrix) zu heiraten - ein blondes Gift, das es vor allem auf sein Geld und das schöne Weingut abgesehen hat. Nachdem Hallie in London bereits enttarnt ist, schlägt sie der Mutter vor, nach Kalifornien zu reisen, um die Mädchen wieder auszutauschen. Doch der eigentliche - mit Annie am Telefon verabredete - Plan besteht darin, die Eltern wieder zusammenzubringen und Meredith zu entlarven.

Filme - Vorschau: Ein Zwilling kommt selten allein

Lindsay Lohan in der US-Version von Erich Kästners Klassiker "Das doppelte Lottchen".

Videolänge:
2 min
Datum:

Die liebenswerte Komödie "Ein Zwilling kommt selten allein" beruht auf Erich Kästners berühmtem Kinderbuch "Das doppelte Lottchen" - eine ideale Geschichte für das Produktion/Regie-Gespann Charles Shyer/Nancy Meyers, das selbst lange Zeit auch privat ein Paar war und einige der erfolgreichsten US-Familienkomödien gemacht hat. Beide haben ein unglaubliches Gespür für erfolgversprechende Geschichten mit Humor und Gefühl und das richtige Komödientiming, verbunden mit einem prominenten Cast und attraktiven Drehorten.

Um aus einer einzigen Lindsay Lohan zwei Zwillingsschwestern zu machen, waren viel moderne Technik und ein erfahrener Kameramann, Dean Cundey ("Zurück in die Zukunft", "Falsches Spiel mit Roger Rabbit", "Jurassic Park"), erforderlich. Möglich wurde dies mit dem Motion-Control-Verfahren für Kameras, mit digitaler Bildbearbeitung, fortschrittlichen Minikopfhörern und begabten Technikern. Damit Lindsay sich vor der Kamera in den einzelnen Einstellungen, in denen sie de facto mit sich selbst spricht, nicht einsam fühlt, stand ihr ein Stand-in für den jeweils anderen Part gegenüber.

Lindsay Lohan, mittlerweile erwachsen und in der Klatschpresse wegen Drogen- und Alkoholexzessen übermäßig stark vertreten, gab hier ihr Filmdebüt - und das gleich in einer Doppelrolle. Charles Shyer erinnert sich an die Wahl seines Stars: "Ich beugte mich zu Nancy hinüber und sagte, dieses Mädchen ist schwer zu übertreffen. Sie ist einfach ein Naturtalent. Sobald die Kameras liefen, geschah etwas mit Lindsay. Sie hat dieses magische Etwas, das man gar nicht in Worte fassen kann."

Darsteller

  • Hallie Parker / Annie James - Lindsay Lohan
  • Nicholas Parker - Dennis Quaid
  • Elizabeth James - Natasha Richardson
  • Meredith Blake - Elaine Hendrix
  • Chessy - Lisa Ann Walter
  • Martin - Simon Kunz
  • Großvater - Ronnie Stevens

Stab

  • Regie - Nancy Meyers
  • Buch - Nancy Meyers
  • Buch - Charles Shyer
  • Literarische Vorlage - Erich Kästner

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