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Mama

Free-TV-Premiere

Plakatmotiv mit Isabelle Nélisse zum Film "Mama".

Filme - Mama

Fünf Jahre nach ihrem Verschwinden werden die Schwestern Victoria und Lilly in einer Waldhütte entdeckt. Ihr Onkel Lucas nimmt die traumatisierten Kinder bei sich auf. So holt er das Böse in sein Haus.

Datum:
Verfügbarkeit:
Leider kein Video verfügbar
Produktionsland und -jahr:
Kanada , Spanien 2013

2008, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise: Der Börsenmakler Jeffrey Desange (Nikolaj Coster-Waldau) ist auf der Flucht. Er hat bereits zwei seiner Geschäftspartner und seine getrennt lebende Ehefrau erschossen, als er nach Hause kommt. Dort warten seine beiden Töchter, die dreijährige Victoria (Megan Charpentier) und die einjährige Lilly (Isabelle Nelisse) auf ihre Eltern.

Jeffrey schnappt sich die beiden Mädchen und fährt mit ihnen weit in den tief verschneiten Wald. Nachdem er seinen Wagen in einen Graben gefahren hat, setzt er seine kopflose Flucht mit den Kindern zu Fuß fort. Nach einiger Zeit findet er eine einsam gelegene, verwahrloste Hütte. Dort will Jeffrey die Mädchen und sich selbst töten, doch als er seine Waffe auf Victoria richtet, greift eine geisterhafte Gestalt ein und tötet Jeffrey. Die Kinder bleiben allein zurück.

Fünf Jahre später: Victoria und Lilly sind schwer traumatisiert, als sie von zwei Männern in dem Waldhaus gefunden und zu ihrem Onkel Lucas (Nikolaj Coster-Waldau), Jeffreys Zwillingsbruder, und dessen Freundin Annabel (Jessica Chastain) gebracht werden. Lucas ist froh, dass seine Nichten lebend aufgefunden wurden. Victoria und Lilly sind verwahrlost, sprechen nicht, geben nur Zischlaute von sich und verhalten sich wie wilde Tiere. Sie wecken Erinnerungen an Wolfskinder.

Gemeinsam mit Lebensgefährtin Annabel (Jessica Chastain) möchte Lucas die Mädchen adoptieren. Annabel will eigentlich keine Kinder. Sie hat andere Vorstellungen vom Leben als ihr Mann. Dennoch tut sie alles, um den Mädchen eine gute Ersatzmutter zu sein. Aber sie merkt schnell, dass etwas nicht stimmt. Als Annabel ein nächtliches Flüstern hört, ist dies nur ein Vorbote des Schreckens, der noch folgen wird.

Der aus Argentinien stammende Filmemacher Andy (Andrés) Muschietti begann seine Karriere als Werbefilmer. Mit seinem Kurzfilm "Mama" von 2008 überzeugte er schließlich u.a. den Regisseur Guillermo del Toro von seinem Talent und fand in ihm einen Produzenten für die Spielfilmversion des Stoffes.

Del Torro fand es besonders interessant, dass Muschietti zwei kleine Mädchen in den Mittelpunkt einer so beängstigenden Geschichte stellte. Außerdem reizte ihn die Figur der verrückten Mutter. Del Torro: "Ich finde, eine besitzergreifende Mutter eignet sich hervorragend als Monster, weil jeder eine kennt, entweder ist es die eigene oder die eines Freundes". (übersetzt und zit. nach dem engl. Presseheft zum Film)

Die beiden Schwestern, die eine erstaunliche Leistung als Kinderdarsteller zeigen, wurden in Kanada bei ausführlichen Castings gefunden. Das Monster, Mama, wird von einem Mann verkörpert, vom spanischen Schauspieler Javier Botet. Der Regisseur sagt, er habe sich die Figur wie ein verrottendes Modigliani-Bild vorgestellt.

2017 führte Muschietti Regie bei der erfolgreichen Neuinterpretation von Stephen Kings Roman "Es". Produzent und Regisseur Guillermo del Toro geht dieses Jahr mit "The Shape of Water - Das Flüstern des Wassers" in 13 Kategorien ins Oscar-Rennen. Von der in Hollywood akkreditierten Auslandspresse erhielt "The Shape of Water" bereits 4 Golden Globes, u. a. für den Regisseur und als "bestes Drama".

Darsteller

  • Annabel - Jessica Chastain
  • Lucas / Jeffrey - Nikolaj Coster-Waldau
  • Victoria - Megan Charpentier
  • Lilly - Isabelle Nelisse
  • Dr. Dreyfuss - Daniel Kash
  • Mama - Javier Botet

Stab

  • Regie - Andy Muschietti
  • Buch - Andy Muschietti
  • Buch - Barbara Muschietti
  • Buch - Neil Cross

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