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Manche mögen’s heiß

Joe (Tony Curtis) und Jerry (Jack Lemmon) in Frauenkleidern.

Filme - Manche mögen’s heiß

Zwei arbeitslose Musiker werden Zeugen eines Massakers der Mafia und fliehen, als Frauen verkleidet, mit einer Band von Chicago nach Florida.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: ZDF, 25.12.2017, 00:50 - 02:45
Produktionsland und -jahr:
USA 1959

Chicago in den dreißiger Jahren, während der Prohibition. Die beiden arbeitslosen Musiker Joe (Tony Curtis) und Jerry (Jack Lemmon) werden ungewollt Zeugen eines Massakers der Mafia. Als sie entdeckt werden, gelingt ihnen die Flucht. Doch jetzt suchen Gamaschen-Colombo (George E. Raft) und seine Leute nach ihnen.

Weil das Lebensgefahr bedeutet und sie pleite sind, greifen Joe und Jerry zu einer drastischen Maßnahme: Als Frauen verkleidet schließen sie sich einer weiblichen Musikkapelle an, die das winterliche Chicago mit dem Zug Richtung sonniges Florida verlässt.

Joe wird zu Josephine, Jerry zu Daphne. Im Nachtzug Richtung Süden haben die beiden "Damen" die zweite Begegnung mit der umwerfend schönen, naiven Ukulele-Spielerin Sugar Kane (Marilyn Monroe). Wieder mal enttäuscht von den Männern, will sie sich in Florida auf die Suche nach einem Millionär machen und aus Berechnung heiraten.

Filme - Vorschau: Manche mögen's heiß

Eine der schönsten Hollywood-Komödien der 50er Jahre.

Videolänge:
1 min
Datum:

Unter Palmen beginnt Joe ein nervenaufreibendes Doppelleben. Als Josephine wird er zu Sugars bester Freundin, als vermeintlicher Öl-Erbe aus dem Shell-Clan macht er ihr den Hof. Und auch Daphne hat einen Verehrer, den wirklich reichen Osgood Fielding (Joe E. Brown). Doch ehe die falschen Frauen, die schöne Sugar und der echte Millionär vollends im Chaos der Verkleidungen, Lügen und Gefühle versinken, droht Lebensgefahr: Die Chicagoer Mafia taucht im Hotel zu einem Kongress auf.

Star ist nichts anderes als das englische Wort für Stern. In seinem Klassiker "American Film Now" ordnete der Filmkritiker James Monaco bekannte Schauspieler, Stars und Sternchen weiteren, aus der Astronomie stammenden Begriffen wie "Weiße Zwerge" und "Schwarze Löcher" zu. Bleibt man in diesem System, dann ist sie die Supernova Hollywoods: Die am 1.6.1926 in Los Angeles geborene Norma Jeane Baker, weltberühmt geworden als Marilyn Monroe, gestorben am 5.8.1962, auch mehr als 50 Jahre nach ihrem Tod unvergessen.

Tatsächlich war die ca. 165 m große Schauspielerin mit den fraulichen Kurven das erste Super-Model. Denn ihre Begegnung mit der Kamera berühmter Modefotografen war wesentlich entspannter als ihr Auftritt vor einer Filmkamera. Als es ihr längst Horror bereitete, vor eine Filmkamera zu treten, machte sie einige der berühmtesten Fotoreihen ihres Lebens. Reihenweise großartige Fotos (und Bildbände) zeugen von der fruchtbaren Zusammenarbeit des Filmstars mit den Fotokünstlern, darunter auch zwei Frauen: Eve Arnold und Inge Morath. Inge Morath wurde später die dritte Ehefrau von Marilyns drittem Ehemann, dem Schriftsteller Arthur Miller.

Darsteller

  • Sugar Kane - Marilyn Monroe
  • Joe - Tony Curtis
  • Jerry - Jack Lemmon
  • Gamaschen-Colombo - George Raft
  • Mulligan - Pat O'Brian
  • Osgood - Joe E. Brown
  • Bonaparte - Nehemiah Persoff

Stab

  • Regie - Billy Wilder
  • Buch - Billy Wilder
  • Buch - I.A.L. Diamond

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