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Split

"Split": Dennis (James McAvoy) sitzt in einem Wagen und sieht in die Kamera.

Als drei junge Mädchen nach einer Geburtstagsparty einen Fremden in ihrem Auto vorfinden, beginnt für sie ein langer Albtraum. (FSK 16)

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05.08.2020
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Kurz darauf sitzen sie gefangen in einem unterirdischen Bunker, voller Angst vor dem, was der unbekannte Entführer mit ihnen vorhaben könnte. - M. Night Shyamalans spannender Psychothriller von 2016 wurde zum gefeierten Comeback des Regisseurs von "The Sixth Sense".

Casey (Anya Taylor-Joy), Claire (Haley Lu Richardson) und Marcia (Jessica Sula) erkennen schnell, dass sie es bei ihrem Entführer (James McAvoy) mit einer schwer fassbaren Persönlichkeit zu tun haben, deren Verhalten sich auf oft groteske Weise ständig ändert.

Wie vor allem Außenseiterin Casey bald entsetzt feststellt, die selbst traumatische Kindheitserlebnisse hinter sich hat, handelt es sich bei dem jungen Mann nämlich nicht um eine, sondern um ganze 23 Persönlichkeiten, die sich seinen Körper zu teilen scheinen.

Crumb alias Dennis, Patricia, Hedwig oder Barry et cetera profilieren sich mal als Sauberkeitsfanatiker, mal als kleiner Junge, als eiskalte Lady oder sensibler Modedesigner. Was sie alle vereint, ist die Angst vor der "Bestie" alias Kevin, Identität Nr. 24, die kurz vor ihrem Ausbruch steht. Und es ist Kevin, der über das weitere Schicksal der Gefangenen entscheiden wird.

Doch es gibt noch eine wichtige Person im Leben des multiplen Entführers: seine Psychiaterin Dr. Fletcher (Betty Buckley), der sich diese dissoziative Identitätsstörung nur sehr langsam offenbart. Möglicherweise zu langsam, um die in ihrem labyrinthischen Gefängnis verzweifelt nach einer Fluchtmöglichkeit suchenden Mädchen noch rechtzeitig zu befreien - bevor der gefürchtete Kevin seine psychopathischen Instinkte ausleben kann.

Hauptdarsteller James McAvoy ("Abbitte", "ES - Kapitel 2") wandelt mit seiner Darstellung einer multiplen Persönlichkeit schauspielerisch auf den Spuren des legendären Briten Alec Guinness, der 1949 in dem Komödien-Klassiker "Adel verpflichtet" sämtliche acht potenziellen Erben eines Titels und Vermögens spielte. In der Rolle des in 24 Persönlichkeiten gespaltenen Entführers legt der Schotte James McAvoy eine darstellerische Glanzleistung hin, die ebenfalls in die Filmgeschichte eingehen dürfte.

Shyamalan ließ sich beim Schreiben des Drehbuchs angeblich von dem realen Fall des 2014 gestorbenen Billy Milligan inspirieren, dessen Persönlichkeit laut Diagnose in 24 verschiedene Ichs aufgespalten war, zehn von ihnen angenehmer, dreizehn gefährlicher Natur sowie einer 24. Mischversion aller Persönlichkeiten, "dem Lehrer". Milligan, der dreier Vergewaltigungen angeklagt wurde, war der erste Fall einer multiplen Persönlichkeitsstörung, der in Berufung auf diese Störung als nicht zurechnungsfähig erkannt und in die Psychiatrie überwiesen wurde.

Für Shyamalan war "Split" nach einigen Misserfolgen die Rückkehr auf die Erfolgsspur eines Regisseurs psychologisch raffinierter, übernatürlich angehauchter Thriller, die er mit der Fortführung der Geschichte von "Split" 2019 in "Glass" fortsetzte.

Darsteller

Casey (Anya Taylor-Joy), Claire (Haley Lu Richardson) und Marcia (Jessica Sula) erkennen schnell, dass sie es bei ihrem Entführer (James McAvoy) mit einer schwer fassbaren Persönlichkeit zu tun haben, deren Verhalten sich auf oft groteske Weise ständig ändert.

Wie vor allem Außenseiterin Casey bald entsetzt feststellt, die selbst traumatische Kindheitserlebnisse hinter sich hat, handelt es sich bei dem jungen Mann nämlich nicht um eine, sondern um ganze 23 Persönlichkeiten, die sich seinen Körper zu teilen scheinen.

Crumb alias Dennis, Patricia, Hedwig oder Barry et cetera profilieren sich mal als Sauberkeitsfanatiker, mal als kleiner Junge, als eiskalte Lady oder sensibler Modedesigner. Was sie alle vereint, ist die Angst vor der "Bestie" alias Kevin, Identität Nr. 24, die kurz vor ihrem Ausbruch steht. Und es ist Kevin, der über das weitere Schicksal der Gefangenen entscheiden wird.

Doch es gibt noch eine wichtige Person im Leben des multiplen Entführers: seine Psychiaterin Dr. Fletcher (Betty Buckley), der sich diese dissoziative Identitätsstörung nur sehr langsam offenbart. Möglicherweise zu langsam, um die in ihrem labyrinthischen Gefängnis verzweifelt nach einer Fluchtmöglichkeit suchenden Mädchen noch rechtzeitig zu befreien - bevor der gefürchtete Kevin seine psychopathischen Instinkte ausleben kann.

Hauptdarsteller James McAvoy ("Abbitte", "ES - Kapitel 2") wandelt mit seiner Darstellung einer multiplen Persönlichkeit schauspielerisch auf den Spuren des legendären Briten Alec Guinness, der 1949 in dem Komödien-Klassiker "Adel verpflichtet" sämtliche acht potenziellen Erben eines Titels und Vermögens spielte. In der Rolle des in 24 Persönlichkeiten gespaltenen Entführers legt der Schotte James McAvoy eine darstellerische Glanzleistung hin, die ebenfalls in die Filmgeschichte eingehen dürfte.

Shyamalan ließ sich beim Schreiben des Drehbuchs angeblich von dem realen Fall des 2014 gestorbenen Billy Milligan inspirieren, dessen Persönlichkeit laut Diagnose in 24 verschiedene Ichs aufgespalten war, zehn von ihnen angenehmer, dreizehn gefährlicher Natur sowie einer 24. Mischversion aller Persönlichkeiten, "dem Lehrer". Milligan, der dreier Vergewaltigungen angeklagt wurde, war der erste Fall einer multiplen Persönlichkeitsstörung, der in Berufung auf diese Störung als nicht zurechnungsfähig erkannt und in die Psychiatrie überwiesen wurde.

Für Shyamalan war "Split" nach einigen Misserfolgen die Rückkehr auf die Erfolgsspur eines Regisseurs psychologisch raffinierter, übernatürlich angehauchter Thriller, die er mit der Fortführung der Geschichte von "Split" 2019 in "Glass" fortsetzte.

Stab

  • Dennis - James McAvoy
  • Casey Cooke - Anya Taylor-Joy
  • Dr. Karen Fletcher - Betty Buckley
  • Claire Benoit - Haley Lu Richardson
  • Marcia - Jessica Sula
  • Regie - M. Night Shyamalan
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