Zwischen Abba und Knäckebrot

Glückwunsch zur 50. Inga Lindström-Verfilmung

Die Inga Lindström-Verfilmungen sind seit fast zehn Jahren fester Bestandteil des ZDF-Sonntagabendprogramms. Mit "Das Geheimnis von Gripsholm" geht am 1. Dezember nun der 50. Inga Lindström-Film mit prominenter Besetzung auf Sendung: Jutta Speidel, Sarah Ulrich, Jürgen Heinrich, Rüdiger Joswig, Roman Knizka, Antonia Feuerstein und andere.

Die Liebe der Deutschen zu Schweden ist ungebrochen. Begeis­tert haben wir seit den 70er Jahren Abba gehört, Knäckebrot als exotische Spezialität entdeckt, die wunderbaren Schöpfungen von Astrid Lindgren gelesen oder als Filme gesehen sowie Freude (oder auch Frust!) an skandinavischem (Möbel-)Design erlebt. Zudem hat eine Deutsche ins schwedische Königshaus eingehei­ratet und ist in diesem schönen Land heimisch geworden. Den erfolgreichen Werdegang dieser frühen „Auswanderin“ verfol­gen bei uns viele Menschen mit größtem Interesse, sodass un­sere Republik die Familie Wasa fast schon als Ersatzmonarchie adoptiert hat. Wie kaum ein anderes europäisches Land genießt Schweden so vorbehaltslos unsere Sympathie.

50 Filme in zehn Jahren

Nahtlos fügt sich hier auch der anhaltende Zuspruch für die ZDF-Reihe „Inga Lindström“ ein, die seit nunmehr fast zehn Jahren und 50 Folgen Schweden in die deutschen Fernseh-Haushalte bringt. Die Freude und das Interesse an Schweden mischt sich hier mit einer Sehnsucht nach romantischen Geschichten am Sonntagabend, dem ZDF-“Herzkino“.

Zwar geht es um uralte Themen wie Liebe, Leid und das Streben nach Glück, doch das Format befindet sich im steten Wandel. Die starken Heldinnen der Reihe stehen vor zeitgemäßen Herausfor­derungen, und im idyllischen Schweden ist eben nicht alles eitel Sonnenschein, auch wenn wir Filmemacher zum Beispiel einen verregneten Sommer in den herrlichen Wäldern Schwedens, an den funkelnden Seen oder in der pulsierenden Großstadt Stock­holm so aussehen lassen können. Die Handlung soll nicht abge­hoben von der Lebenswirklichkeit der Zuschauer daherkommen, sondern zugänglich und nachvollziehbar sein, im besten Fall auch die alltäglichen Sorgen und Nöte der Zuschauer abbilden.

Eine außergewöhnliche Jubiläumsfolge

Zudem binden wir in jeder Staffel – es sind immer fünf Filme, die jedes Jahr in und um Nyköping und eben in Stockholm entstehen – einen Strauß aus unterschiedlichen Filmen: mal Komödie, mal klassisches Melodrama, mal heiterer Liebesfilm, manchmal sogar einen Hauch Mystery. In der vorliegenden Jubiläumsfolge „Das Geheimnis von Gripsholm“ haben wir nun einen leichten Krimi-Plot: Jutta Speidel spielt hier Helena Carlsson, die Leiterin einer Ballettschule – sie hat ihr Tanzstudio im bekannten Schloss Gripsholm. Mit ihrem Lebenspartner Gunnar Hansen (Rüdiger Joswig) will sie in Kürze zusammenziehen. Als ihr Ex-Mann Anders Silander (Jürgen Heinrich) nach jahrelanger Haft aus dem Gefängnis entlassen wird, macht dieser sich auf die Suche nach Helena und seiner Tochter Leonie (Sarah Ulrich), die gerade hef­tig von einem charmanten Urlauber (Roman Knižka) umgarnt wird, der aber nicht ganz mit offenen Karten spielt. Es geht um einen Mord in der Vergangenheit, um einen Juwelenraub, um enttäuschte Leidenschaften und unerwartete Wendungen. Wir versprechen eine außergewöhnliche Jubiläumsfolge aus der Fe­der der „Lindström“-Schöpferin Christiane Sadlo, inszeniert von Regisseur Dennis Satin.

Das ZDF ist dankbar für die anhaltende Begeisterung und die Treue, mit der uns unsere Zuschauer in den letzten 50 Folgen beschenkt haben. Danke auch an die Produktionsfirma Bavaria Film, die, allen voran Produzent Ronald Mühlfellner, über die Jahre stets ein zuverlässiger Partner war sowie dem gesamten Team, das sich jedes Jahr für den ganzen Sommer in Schweden zusammenfindet, um die neue Staffel „Inga Lindström“ zu produ­zieren.

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