"Es ist reizvoll, Charaktere zu spielen, die unter Verdacht stehen"

Kurzinterview mit dem Schauspieler Christoph Bach

In "Marie Brand und der Sündenfall" gerät Christoph Bach in der Rolle des Pfarrers Reimann unter Tatverdacht. Was den Reiz an dieser Figur ausmacht und wie es war, mit dem eingespielten Team am Set von "Marie Brand und ..." zu arbeiten, erzählt er in diesem Mini-Interview.


ZDF: Herr Bach, was hat Sie an der Figur des Pfarrers in "Marie Brand" gereizt?


Christoph Bach: Die Figur eines Pfarrers mit einem massiven Glaubwürdigkeitsproblem hat mich sofort interessiert. Jemand, dessen größtes Kapital eigentlich das Vertrauen ist, das man ihm entgegenbringt. Das weiß er ja auch geschickt für seine Zwecke zu nutzen.


Überhaupt ist es reizvoll, Charaktere zu spielen, die unter Verdacht stehen. Diese Figuren sind immer sehr ambivalent angelegt. Man muss ihnen alles zutrauen können. Und Regisseur Marcus Weiler hat ein sehr genaues Gespür dafür, so etwas zu inszenieren.


ZDF: Kannten Sie die Krimi-Reihe "Marie Brand", bevor Sie zusagten?


Bach: Ja, sie war mir bekannt und es hat großen Spaß gemacht, mit Hinnerk Schönemann und Mariele Millowitsch zu spielen - ich schätze sie sehr als Kölner Ermittlerpaar. Sie sind witzig, originell und ergänzen sich als ungleiches Paar perfekt. Das merkt man auch beim Drehen: Sie sind hellwach und lassen keinerlei falsche Routine aufkommen.

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