"Simmel ist ein wenig selbstverliebt"

Hinnerk Schönemann im Gespräch über die Krimireihe

In der ZDF-Krimireihe "Marie Brand und ..." spielt Hinnerk Schönemann den Kommissar und Frauenheld "Simmel". Im Interview spricht Schönemann darüber, was seine Rolle ausmacht. Außerdem verrät er, wie er die Zusammenarbeit mit Mariele Millowitsch empfunden hat.

Simmel (Hinnerk Schönemann) Quelle: ZDF/Martin Lässig


ZDF: Herr Schönemann, ist Simmel ein Frauenheld?


Hinnerk Schönemann: Er wäre es gern! Aber er ist es nicht, weil er immer einen Schritt zu viel macht. Und er wäre gern ein amerikanischer Cop aus den einschlägigen Fernsehserien, die cool zum Tatort gehen und den Fall am Ort lösen. Simmel achtet sehr auf sich und sein Äußeres und treibt deswegen auch ein wenig Sport. Er trägt grundsätzlich Anzüge und liebt Accessoires wie zum Beispiel seine Sonnenbrille, die ihm noch mehr Coolness verleiht. Simmel ist ein wenig selbstverliebt.


ZDF: Das absolute Gegenteil von Marie Brand ...


Schönemann: Ja, aber die beiden ergänzen sich. Simmel hat Herz und handelt nach Instinkt. Oft ist er aber mit seinem Urteil zu voreilig, und dann macht ihn die Brand rasend! Weil sie wieder einmal Recht hatte! Das kränkt Simmel unglaublich in seiner Männlichkeit. Er ist in dem Duo der mit Faust und Herz, Brand ist die Überlegte. Simmel und Brand mögen und respektieren sich, müssen aber nicht unbedingt gemeinsam in Urlaub fahren.


ZDF: Wie ist die Zusammenarbeit mit Mariele Millowitsch?
Schönemann: Als sehr angenehm, es hat großen Spaß gemacht! Wir sind ja auch im wirklichen Leben zwei ganz unterschiedliche Typen, und auch unsere Spielweise unterscheidet sich sehr. Die Interaktion zwischen Brand und Simmel gibt aus meiner Sicht viel her, da ist noch Potential drin. Der Reiz liegt für mich in der Gegensätzlichkeit dieser beiden Partner. Außerdem gefällt es mir, dass die Reihe in Köln spielt. Als Nordlicht genieße ich diese Stadt sehr. Durch meine vielen Engagements in den letzten Jahren in Köln ist sie inzwischen zu meiner Arbeitshauptstadt geworden.


ZDF: Nur wenige Male kommt Simmel in Berührung mit den Reptilien von Marie Brands Lebensgefährten. Ihm sind diese Tiere ein wenig unangenehm. Dabei haben Sie persönlich lange Zeit Spinnen und Schildkröten gezüchtet.



Schönemann: Mit dem Züchten von Karpfen, Schildkröten und Reptilien habe ich mein Studium finanziert. Bis vor wenigen Wochen hatte ich auch noch ein Pärchen Riesenschildkröten. Die habe ich nun abgegeben. Ich habe mit dem Züchten endgültig aufgehört, weil ich inzwischen der Überzeugung bin, dass Reptilien nichts in Menschenhand zu suchen haben.

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