Maximilian - Das Spiel von Macht und Liebe (Teil 1)

Ausstrahlung am 1.10.2017 um 22.00 Uhr

Der Tod des reichen Herrschers von Burgund setzt ein gefährliches Spiel in Bewegung. Er hat keinen männlichen Erben, also muss seine schöne und kluge Tochter Maria rasch heiraten.

1477: Während Friedrich III, Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, sein verschuldetes Reich durch die Türken und Ungarn im Osten und durch die Franzosen im Westen bedroht sieht, verliert bei Nancy Karl der Kühne, Herzog von Burgund, bei einem Hinterhalt sein Leben.

Maximilian - Das Spiel von Macht und Liebe
Kaiser Friedrich III. (Tobias Moretti), Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und Maximilians Vater Quelle: ZDF und Thomas W. Kiennast

Schnell verbreitet sich die Botschaft im Reich. Sowohl König Ludwig XI von Frankreich als auch Friedrich sehen nun ihre Chance gekommen, sich mit Burgund zu verbünden. Friedrich schickt umgehend eine Botschaft nach Gent, um die junge Erbin des wohlhabenden Herzogtums, Maria von Burgund, an das Heiratsabkommen zu erinnern, welches sich Karl und Friedrich einst gegeben haben.
Am Hof zum Walle in Gent nimmt Margareta von York, Karls dritte, unfruchtbare aber innenpolitisch versierte Frau die Nachricht vom Tod des Herzogs entgegen. Die kluge und belesene Maria erkennt, was der Tod des Vaters für sie als einziges Kind und ihr Erbe bedeutet. Bei ihrer Krönung erklärt sie den Vertretern von Kirche und Staat, dass sie allein regieren wird. Insgeheim weiß sie aber, dass sie sich zum Schutz vor Frankreich und dem eigenen Volk einen starken Partner und Gatten suchen muss, verweigert aber den Gedanken, sich mit dem Sohn des verarmten Kaisers Friedrichs III, Maximilian, den sie für einen Barbaren hält, zu verbünden.

"Maximilian - Das Spiel von Macht und Liebe": Maximilian (Jannis Niewöhner) rennt durch den nebeligen, dämmrigen Wald und springt von einem zum anderen Felsen.
Maximilian (Jannis Niewöhner) bei der Jagd. Quelle: ZDF und Thomas W. Kiennast

Nach einer leidenschaftlichen Nacht mit seiner Geliebten Rosina geht Maximilian trotz ausdrücklichem Verbot durch den Kaiser mit seinem Freund und Kämmerer Wolf von Polheim auf die Jagd. Maximilian verachtet seinen ängstlichen Vater und versichert Rosina, nur sie zu begehren. Maximilian und Polheim werden im Wald von französischen Söldnern angegriffen. Maximilian kann sich nur durch einen Sprung in den eiskalten Fluss retten und wird schließlich von seinem Fechtmeister gerettet. Polheim kehrt schwer verletzt in die Burg zurück. Während Maximilian sich vor seinem Vater verantworten muss, der ihm Gedankenlosigkeit und Leichtsinn vorwirft, lässt Friedrich den Wächter, der Maximilian das Tor geöffnet hat, mit aller Härte bestrafen.
Am Hof des französischen Königs berichtet Graf Olivier Le Daim, der mit Philippe de Commynes hinter dem Rücken der burgundischen Herzogin um die Gunst des Königs konkurriert, von den politischen Plänen Marias und Friedrichs. Ludwig beschließt, dass sein neunjähriger, als schwächlich belächelter Sohn Karl Maria heiraten soll, um das reiche Burgund selbst zu annektieren.
Anlässlich des Besuchs des Königs von Ungarn, Matthias Corvinus, lässt Friedrich ein Turnier ausrichten, bei dem Maximilian brutal seine Wut auf seinen Vater an seinem Gegner auslässt. Corvinus, der sich in der Position des mächtigeren Kriegsherrn sieht, schlägt das Angebot des Kaisers aus, dessen 12jährige Tochter Kunigunde zu ehelichen und verabschiedet sich mit der Drohung, weiterhin Österreich zu bedrängen.

"Maximilian - Das Spiel von Macht und Liebe": Maria von Burgund (Christa Théret) sitzt an einem großen Holztisch und soll ein Schriftstück mit Feder unterzeichnen. Im Hintergrund ist ihr Hofstaat und ihre Stiefmutter zu sehen.
Nach dem Tod ihres Vaters steht Marie de Bourgogne (Christa Théret) vor großen Herausforderungen. Quelle: ZDF und Thomas W. Kiennast

In Gent wird Maria von den Vertretern der reichen, Frankreich zugewandten Bürger unter Druck gesetzt. Sie fordern ein Mitspracherecht bei der Wahl ihres zukünftigen Gatten und veranlassen, dass Maria und Margareta bewacht, und die offiziellen Verhandlungen mit dem Kaiser unterbunden werden. Dennoch hat Maria ein Schreiben für Maximilian verfasst und ihre treue Kammerfrau Johanna von Hallewyn heimlich nach Wien geschickt, um diesen für sie zu begutachten. Johannas Urteil fällt positiv aus, nicht nur der Sohn des Kaisers, sondern auch dessen Kämmerer gefallen ihr ausgesprochen gut. Marias Hilfegesuch und ihr bezauberndes Bildnis lassen Maximilian erkennen, dass in der politischen Heirat mit Maria seine Bestimmung liegt. Nicht ohne Stolz erkennt auch Friedrich, dass er seinen Sohn dieses Mal nicht aufhalten kann. Ludwig, der von Maximilians Plänen erfahren hat, wird jedoch alles dafür tun, dass Maximilian niemals in Gent ankommt.

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