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Deepwater Horizon

"Deepwater Horizon": Jimmy (Kurt Russell) sitzt verletzt auf dem Boden. Mike (Mark Wahlberg) steht vor ihm und seht ihn an. Er hält eine Taschenlampe in der Hand.

Die Geschichte einer realen Umweltkatastrophe: 2010 explodierte die Ölbohrinsel "Deepwater Horizon" vor der Küste Louisianas. Elf Menschen starben, Öl verseuchte das Meer. (FSK 12)

07.04.2021
07.04.2021
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Die Ursache: Habgier. Denn als sich nach einem Test herausstellt, dass der Druck auf das Bohrloch viel zu hoch ist, muss die Besatzung auf Weisung des BP-Managements dennoch weitermachen. Es kommt zum gefürchteten Blow-out und einer Katastrophe ungeahnten Ausmaßes.

Nach ihrem Landurlaub wird die Crew der Ölbohrplattform "Deepwater Horizon" per Helikopter wieder zur Arbeit gebracht. Darunter auch der glücklich verheiratete Familienvater Mike Williams (Mark Wahlberg), der seine Frau Felicia (Kate Hudson) und seine kleine Tochter Sydney (Stella Allen) für ein paar Wochen an Land zurücklässt.

Die "Deepwater Horizon" fördert 41 Meilen vor der Küste Louisianas für den BP-Konzern rekordverdächtige Mengen Rohöl aus dem Meeresboden. 120 Menschen arbeiten auf der schwimmenden Technik-Insel, doch die Produktion ist nach Meinung des Konzernmanagements angesichts der gesetzten Zielvorgaben mit ihrer Fördermenge im Rückstand. Der angereiste Manager Donald Vidrine (John Malkovich) macht entsprechend Druck, obwohl Projektleiter Jimmy Harrell (Kurt Russell) und sein Cheftechniker Mike Williams (Mark Wahlberg) Probleme mit dem ansteigenden Bohrdruck haben. Denn wenn es durch überhöhten Druck auf das Bohrloch zum sogenannten Blow-out käme, bei dem Gas und Öl unter enormem Druck unkontrolliert aus dem Meeresboden schießen, könnte es zur Katastrophe kommen.

Weitere Kontrollmessungen, die Aufschluss geben könnten, würden Zeit kosten, die man angeblich nicht hat. Auch gehen die Meinungen, mit welchen Messungen man sich im vorliegenden Fall zufriedengeben kann, auseinander. Trotz teilweise auf eine fatale Entwicklung hindeutende Messergebnisse besteht Vidrine auf seinen Forderungen. Nicht die Sicherheit des Personals oder gar der Umwelt steht im Fokus der Konzern-Interessen, sondern eine Profitsucht, die allen Beteiligten schließlich zum Verhängnis wird: Der Blow-out geschieht, mehrere Explosionen zerstören die Plattform.

Mike und Jimmy tun alles, um das Leben der Menschen an Bord zu retten. Besonders Mike gelingt es, mit seinem heroischen Einsatz nicht nur seinen verletzten Chef, sondern schließlich auch seine Kollegin Andrea (Gina Rodriguez) in Sicherheit zu bringen, doch die Bilanz des Unglücks ist grausam.

Elf Männer kostet der Überlebenskampf auf der brennenden Bohrinsel das Leben, zwei Tage später sinkt die Plattform, von der sich die Überlebenden - unter ihnen Mike Williams und ein verletzter Jimmy Harrell, aber auch der verantwortliche Vidrine - in letzter Sekunde retten können.

Dass danach 87 Tage lang pro Tag circa 50 000 Barrel Öl in den Golf von Mexiko fließen, macht den Fall "Deepwater Horizon" zu einer Umweltkatastrophe, von der sich die betroffenen Gewässer jahrzehntelang erholen müssen. BP kostete die gnadenlose Profitorientierung schließlich weitaus mehr als jede erdenkliche Sicherheitsmaßnahme, nämlich 20,8 Milliarden Dollar.

Mit "Deepwater Horizon" ist US-Regisseur Peter Berg ("Hancock", "Battleship", "Mile 22") 2016 ein auch in seinen spektakulärsten Szenen weitgehend realistisch wirkender Katastrophenfilm gelungen, der den Zuschauer an der Seite von Mark Wahlberg ("Mile 22", "Ted", "Departed - Unter Feinden") in ein Inferno hineinzieht, das leider so oder so ähnlich tatsächlich stattgefunden hat.

Darsteller

  • Mike Williams - Mark Wahlberg
  • Jimmy Harrell - Kurt Russell
  • Vidrine - John Malkovich
  • Andrea Fleytas - Gina Rodriguez
  • Landry - Douglas M. Griffin
  • Felicia - Kate Hudson
  • O'Bryan - James DuMont
  • Sims - Joe Chrest
  • Kaluza - Brad Leland
  • Kuchta - David Maldonado

Stab

  • Regie - Peter Berg
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