Einer nach dem anderen

Free-TV-Premiere

Zwei Polizisten betrachten ein Straßenschild im Schnee, an dem eine Leiche hängt.

Filme | Montagskino - Einer nach dem anderen

Nach dem Tod seines Sohnes startet Vater Nils einen wahnwitzigen Rachefeldzug. Er will die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen - koste es, was es wolle.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: ZDF, 06.11.2017, 22:15 - 00:05
Verfügbarkeit:
Leider kein Video verfügbar
Produktionsland und -jahr:
Norwegen 2014

Denn bei seinen Gegnern handelt es sich um den hiesigen Gangsterboss und die serbische Mafia, die gerade einen zünftigen Drogenkrieg vom Zaun brechen. Mit tiefschwarzem Humor und skurrilen Charakteren sorgt die Komödie für beste Unterhaltung.

Die kleine norwegische Gemeinde ist stolz auf ihn: Jeden Tag nimmt Nils Dickman (Stellan Skarsgård) hochmotiviert die Arbeit mit seinem Schneepflug auf und schaufelt die Straßen frei. Für diese verantwortungsvolle Tätigkeit wird er eines Tages sogar zum Bürger des Jahres gewählt. Es herrscht eitel Sonnenschein im hohen Norden, bis plötzlich die Leiche von Nils' Sohn aufgefunden wird.

Schnell wird klar, dass der gewaltsame Tod die Folge einer Verwechslung seitens der Mafia war. Und dieser fatale Betriebsunfall in der kriminellen Organisation lässt den ehemaligen Vorzeigebürger Nils zum ruhelosen Racheengel mutieren. Um jeden Preis will er die Hintergründe des Verbrechens aufklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.

Doch dieses Vorhaben wird zusätzlich erschwert, da der lokale Gangsterboss (Pål Sverre Valheim Hagen), genannt "Der Graf", und Papa (Bruno Ganz), der Pate der serbischen Mafia, gerade jetzt einen gestandenen Drogenkrieg ausfechten wollen. Schon bald färbt sich der Schnee in der skandinavischen Provinz blutrot, denn nun gilt: Auge um Auge, Sohn um Sohn!

Hans Petter Molands ebenso lustige wie bitterböse Krimi-Groteske "Einer nach dem anderen" hat zweifelsohne das Potenzial zum Kultfilm - ein Fest für Freunde des schwarzen Humors: Nach einem ruhigen Beginn steigert sich die Handlung in Sachen absurder Gewalt immer weiter, und die skurrilen Charaktere manövrieren sich konsequent in eine bizarre Situationen nach der anderen.

Getragen wird der Film von einem tollen Ensemble, das von Lars von Triers Lieblingsschweden Stellan Skarsgård ("Breaking the Waves", "Dogville") angeführt wird. Er spielt die Hauptfigur mit genau der richtigen Mischung aus verbittertem Ernst und humoristischem Understatement. Und auch die Antagonisten wissen zu überzeugen: Ein gewohnt routinierter Bruno Ganz ("Der Himmel über Berlin", "Der Untergang") und ein absolut durchgeknallter Pål Sverre Valheim Hagen ("Kon-Tiki", "Erlösung") sind die i-Tüpfelchen der unterhaltsamen Genre-Achterbahnfahrt.

Darsteller

  • Nils Dickman - Stellan Skarsgård
  • Papa - Bruno Ganz
  • "Der Graf" Ole Forsby - Pål Sverre Valheim Hagen
  • Marit - Birgitte Hjort Sørensen
  • "Junior" Aron Horowitz - Jakob Oftebro
  • "Strike" Stig Erik Smith - Kristofer Hivju
  • Egil Dickman - Peter Andersson

Stab

  • Regie - Hans Petter Moland

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