Justus von Dohnányi

spielt Stefan Dussner

Justus von Dohnányi wurde 1960 in Lübeck geboren. Nach einem Schauspielstudium in Hamburg spielte er an den großen Bühnen in Frankfurt, Zürich und Hamburg unter der Regie von Einar Schleef, Jürgen Flimm, Ruth Berghaus, Robert Wilson und viele andere.

Er war in zahlreichen Fernsehfilmen zu sehen, darunter in Vadim Glownas "Eine Frau wird gejagt", "Die Außenseiter", "Sturmzeit", Jan Josef Liefers "Jacks Baby" und in Oliver Hirschbiegels "Todfeinde".

Auch auf internationalem Pakett

Justus von Dohnányi stand nicht nur in deutschen, sondern auch in internationalen Kinoproduktionen vor der Kamera. Nach seinem Debüt 1999 in Peter Kassowitz "Jakob der Lügner" folgte im gleichen Jahr Michael Apteds James Bond-Version "Die Welt ist nicht genug". 2001 spielte er in Oliver Hirschbiegels hoch gelobtem Kinofilm "Das Experiment" einen brutalen Gefängniswärter, wofür er mit dem Deutschen Filmpreis in Gold als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde.

Im Sommer 2006 gab Justus von Dohnányi sein Regiedebüt. Bei dem Kinofilm "Bis zum Ellenbogen" (2007) führte er Regie, schrieb das Drehbuch, produzierte und spielte eine Nebenrolle, für die er eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis 2008 erhielt. Im Jahr 2010 war er in den unterschiedlichsten Rollen zu sehen: Er verkörperte den Regisseur Veit Harlan in Oskar Roehlers "Jud Süss", den ersten Ehemann von Hope Adams in dem ZDF-Zweiteiler "Dr. Hope - Eine Frau gibt nicht auf" sowie den Schlagerstar Bruce Berger in "Männerherzen" und erhielt für diese Darstellung den Deutschen Filmpreis 2010.

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