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Aktenzeichen XY... ungelöst vom 10. Februar 2021

XY-Szenenfoto: In der Gerichtsmedizin kommt Erschreckendes zutage.

Ein Mordfall, mehrere Raubüberfälle und zahlreiche Betrugsdelikte beschäftigten die Ermittlerinnen und Ermittler. Sie baten das Publikum um Hilfe und das reagierte prompt. Jetzt scheint es einige neue Ansatzpunkte zu geben.

10.02.2021
10.02.2021
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Mehr zu den Fällen und zur Sendung

10. Dezember 1991 in Ottersberg-Posthausen, Niedersachsen. Ein Toter liegt in einer Böschung nahe der A1. Wie die Rechtsmedizin später feststellte, wurde der Unbekannte vor seinem Tod über einen längeren Zeitraum hinweg gefoltert. Obwohl die Ermittlungen in alle Richtungen und auf Hochtouren laufen, gelang es der Polizei nicht, die Identität des Mannes zu klären.

Unbekannter Toter: Zahlreiche Hinweise zu Goldring

2014 rollten Studierende der Polizeiakademie Niedersachen den Fall erneut auf und lieferten einige neue Ansatzpunkte. Die Erste Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Verden (Aller), Dr. Annette Marquardt und Kriminalhauptkommissar Michael Brunke von der Polizeiinspektion Verden/Osterholz gingen diesen nach und wandten sich auch an XY. Sie wollten vor allem eins wissen: Wer ist der Tote?

„Es sind bereits viele Hinweise eingegangen, die sich auf den Goldring beziehen,“ zeigte sich Alfred Hettmer am Ende der Sendung optimistisch. So glauben vielen Zuschauerinnen und Zuschauer, das eingravierte „C“ könne ein kyrillisches „S“ sein. Gleich zwei weitere vielversprechende Anrufe erreichten die Ermittlerinnen und Ermittler – eine Zuschauerin vermutet gar, sie könne den Toten dank der Gesichtsrekonstruktion wiedererkennen. Ob diese Hinweise endlich zur Klärung der Identität oder gar Auflösung des Falls führen, wird sich zeigen.

Hinweis auf Räuber mit Hammer

Doch auch bei den weiteren Fällen konnte das XY-Publikum neue Impulse liefern. So etwa bei dem Raubüberfall auf den jungen japanischen Studenten. Der Täter hatte ihm zunächst romantische Zuneigung vorgegaukelt, später schlug er mit einem Hammer auf sein Opfer ein. Ein Anrufer gab einen Hinweis auf einen ganz ähnlichen Fall, bei dem der Täter bereits gefasst ist. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt, muss die Kripo jetzt prüfen. 

Auch zu einem weiteren Fall gingen zahlreiche Hinweise des XY-Publikums ein: Im Juli und Oktober 2020 raubten vier Täter jeweils einen Juwelier in Hanau beziehungsweise Hagen aus. Sie erbeuteten bei diesen Einbrüchen insgesamt Schmuck im Wert von rund 146.000 Euro. Dank einiger Überwachungsvideos konnten die beiden Dienststellen Hanau und Hagen einen guten Eindruck der Täter liefern. Einem XY-Zuschauer sind Parallelen zu einem weiteren Blitzeinbruch in Hannover aufgefallen. Die zuständige Polizeidienststelle prüft diesen Hinweis zur Stunde.

1a Videomaterial – Enkeltrickbetrügerin bald gefasst?

Auch in dieser Sendung stellte Rudi Cerne zwei Fälle von Enkeltrickbetrug vor. In einem Fall konnte die Kripo Nordhausen mit glasklaren Überwachungsvideos auftrumpfen. Direkt im Anschluss sind bereits die ersten Hinweise eingegangen. Eine vielversprechende Information bezieht sich auf die Geldabholerin – wird sie vielleicht bald gefasst?

Telefonterror mit bösem Ende
Zwei Tage lang klingelt das Telefon einer 64-Jährigen fast durchgehend. Als die Anrufe endlich aufhören, ist das Opfer um 131 000 Euro ärmer.

Folgenschwere Verabredung
Zweites Date zwischen einem jungen Studenten und einem anderen Mann: Die neue Bekanntschaft kündigt ein Geschenk an – doch der Student erlebt eine böse Überraschung.

Zu Tode gefoltert
1991 wird ein unbekannter Toter gefunden. Der Fall wird nicht geklärt. Viele Jahre später geht die Polizei einen ungewöhnlichen Weg, um diesem Cold Case neues Leben einzuhauchen.

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