Die Fälle vom 14. Juni 2017

"Aktenzeichen XY... ungelöst": Drei junge Mädchen stehen in Badeanzügen in einem Duschraum. Ein Mann in einer blauen Jacke nähert sich den Kindern. Die Kinder sind sehr verunsichert und schauen den Mann erschrocken an.

Gesellschaft | Aktenzeichen XY... ungelöst - Die Fälle vom 14. Juni 2017

Ein Missbrauchsfall in einem Ferienlager war eines der Themen der Sendung.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV und hier im Livestream: ZDF, 14.06.2017, 20:15 - 21:45
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2017

Missbrauch im Ferienlager

In einem Ferienlager in Saalburg-Ebersdorf wurden am 10. Juli 2016 vier Mädchen im Alter von acht bis neun Jahren unter der Dusche missbraucht. Ein Unbekannter hatte sich Zutritt auf das Gelände verschafft. Er gab sich den Kindern gegenüber als Betreuer aus. Die Polizei fahndet mit Phantombildern nach dem Mann.

Zuständig: Polizei Saalfeld, Telefon: 0800 / 75 111 75

Unbekannter ermordet und zerstückelt

1995 wird in der Nähe eines Aussiedlerheims in Hamburg eine zerstückelte männliche Leiche gefunden. Der Mann wurde ermordet. Weder die Identität der Leiche noch die des Täters konnten ermittelt werden. Mehr als 20 Jahre später veröffentlicht die Kripo nun eine "Gesichtsweichteilrekonstruktion". Sie soll zeigen, wie der Tote zu Lebzeiten ausgesehen haben dürfte.

Und es gibt eine weitere wichtige Spur: Etwa ein halbes Jahr vor dem Leichenfund, im Frühjahr 1995, sieht eine Zeugin in unmittelbarer Nähe des späteren Leichenfundorts einen unbekannten, blonden Mann mit einer Schubkarre. Jahre später begegnet sie ihm noch einmal bei einem nahegelegenen Einkaufszentrum. Der Mann wird bis heute als wichtiger Zeuge gesucht.

Zuständig: LKA Hamburg, Telefon: 040 / 42 86 50

Dreiste Diebstähle in Kliniken

Die Polizei in Deutschland sieht sich derzeit mit einer Welle von Diebstählen in Krankenhäusern konfrontiert. Bundesweit verschwinden immer wieder Untersuchungsgeräte und Computer aus Kliniken. Der Schaden summiert sich inzwischen auf rund 20 Millionen Euro.

Die entwendeten Geräte werden umgehend ins Ausland geschafft., Dahinter stecken - so die Erkenntnis der Ermittler - Banden, die der organisierten Kriminalität zuzuordnen sind. In einem Fall gibt es Bilder einer Überwachungskamera, die mehrere Tatverdächtige zeigen sollen. Der Vorfall hatte sich am 11. September 2016 auf dem Gelände des Nordwest-Krankenhauses in Sande zugetragen.

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung des Diebstahls im Krankenhaus Stade führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

Zuständig: Kripo Wilhelmshaven/Friesland, Telefon 04421 - 94 20

Mütter mit Kindern treffen auf Täter

9. Juli 2016, Nauheim bei Rüsselsheim. Als zwei Frauen mit ihren Kindern ihr Wohnhaus betreten, ahnen sie nicht, dass sich im Keller zwei Einbrecher aufhalten. Als einer der Einbrecher kurz darauf in den Wohnräumen auftaucht, eskaliert die Situation. Die Täter sperren die Frauen und die Kinder in einem der Kellerräume ein und flüchten mit der Beute. Den Frauen gelingt es wenig später, die Nachbarn durch ein Fenster zu informieren.

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, ist eine Belohnung von 2.000 Euro ausgesetzt.

Zuständig: Kripo Rüsselsheim, Telefon: 06142 / 69 60

Brutaler Uhrenräuber

Vier brutale Raubüberfälle innerhalb von 28 Stunden: Die Kripo Berlin fahndete am 26. April 2017 mit Hilfe von Aktenzeichen XY nach einem unbekannten Räuber, der es auf Rolex-Uhren abgesehen zu haben scheint. Nun gibt es neue Erkenntnisse.

Fotos aus einer Überwachungskamera zeigen einen Mann, der kurz darauf in einer Parkgarage eine Frau zusammengeschlagen und beraubt haben soll. Dank der Hinweise, die nach der XY-Sendung eingingen, weiß die Polizei inzwischen: Neben den vier bisher bekannten Überfällen soll es noch eine fünfte Tat gegeben haben, die vom Opfer jedoch nicht angezeigt wurde. Die Polizei sucht nun nach dem unbekannten Opfer.

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung der Raubserie führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

Zuständig: Kripo Berlin, Telefon 030 / 46 64 27 31 17

Tote Frau auf Gleisen

Am 22. März 2012 wird eine Frau in Gelsenkirchen von einem Zug erfasst und getötet. Wie immer in so einem Fall übernehmen die so genannten Todesermittler der Polizei. Doch bis heute ist die Identität des Opfers nicht geklärt. Aufgrund der schweren Kopfverletzungen war es bisher nicht möglich, ein Foto der Unbekannten zu veröffentlichen. Dank neuer Technik konnte die Polizei nun eine Gesichtsrekonstruktion der Frau anfertigen. Damit versucht sie herauszufinden, wer das Opfer ist.

Zuständig: Kripo Gelsenkirchen, Telefon 0209 / 36 50

Blutiger Mord vor 28 Jahren

Im August 1989 wird eine junge Mutter in Trier ermordet. Der Täter wird nicht gefunden. Fast 28 Jahre später unternehmen Polizei und Staatsanwaltschaft einen erneuten Anlauf. Denn es gibt eine neue, vielversprechende Spur. Die Kripo erfuhr von einer Geschichte, die sich 1987 in einer Trierer Pizzeria zugetragen haben soll und die möglicherweise mit dem Mord zusammenhängt.

Ein unbekannter Tellerwäscher soll einem Koch erzählt haben, dass er unglücklich in eine Frau verliebt sei. Er nannte Wohnort und ein Familienmitglied. Beides traf auf die Ermordete zu. Der Mann fahre oft mit dem Taxi hin und beobachte sie. Er habe angekündigt, dass etwas Schlimmes passieren werde, sollte die Frau mit einem anderen Mann anbandeln. Tatsächlich fing die Frau kurze Zeit später eine neue Beziehung an.

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung des Mordes führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

Zuständig: Kripo Trier, Telefon 0651 / 97 79 24 80
Vertrauenstelefon: 0152 / 28 85 49 68

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