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Aktenzeichen XY... ungelöst vom 18. September 2019

"Aktenzeichen XY... ungelöst": Drei maskierte Männer stehen in einem Kellerraum. Einer von ihnen hat seinen Arm eng um den Hals einer wehrlosen Frau gelegt, während ein anderer vor ihr steht und mit einer Pistole auf sie zielt. Die Frau weint und ist sehr verängstigt.

Ein Raubüberfall auf zwei Ehepaare und zwei Vermisstenfälle beschäftigten die Kripo und Rudi Cerne in der Sendung. Viele Hinweise gingen vor allem zum Fall einer 17-Jährigen ein, die vor fast 40 Jahren vermutlich einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.

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Cold Case: Ehemalige Kollegen melden sich bei Polizei

Iris Schwarz ist 17 Jahre alt, mitten in der Ausbildung zur Konditorin und lebt mit ihrem Vater in einer Einzimmerwohnung in Hamburg-Wandsbek. Mit ihrem Leben scheint die 17-Jährige einigermaßen zufrieden. Doch am 29. Februar 1980 verschwindet sie spurlos. Eine Woche später werden Kleidungsstücke und die Handtasche der Jugendlichen gefunden. Die Ermittler rund um Kriminalhauptkommissar Christian Meinke sind sich sicher: Iris Schwarz wurde ermordet. Vermutlich in der Nacht zum 29. Februar 1980 oder den frühen Morgenstunden.

Wer hat an Iris‘ letztem Wohnort oder dem Fundort der Kleidungsstücke auffällige Beobachtungen gemacht? Diese Frage stellte Christian Meinke heute Abend den XY-Zuschauern. Die Resonanz war für die Ermittler überwältigend: Bereits 15 Anrufe sind allein auf der Dienststelle in Hamburg eingegangen. Einige Hinweise haben einen Bezug zum Umfeld des Opfers. Darüber hinaus meldeten sich auch einige Beamte, die damals am Fall Iris Schwarz mitgearbeitet haben.

Appell: „Wir sind es den Opfern schuldig“

Bei seiner Schluss-Abfrage wendet sich Alfred Hettmer mit einem Appell an die XY-Zuschauer: Wer Informationen zum mutmaßlichen Mord an Iris Schwarz hat, soll sich bitte dringend melden; „das sind wir dem Opfer schuldig!“

Auch die Kripo Köln kann sich über zahlreiche Hinweise freuen. Kriminalhauptkommissar Winfried Voß suchte heute Abend nach Zeugen, die Beobachtungen bei einem brutalen Überfall auf zwei ältere Ehepaare gemacht haben. Tatsächlich gibt es Anrufer, die sogar konkrete Hinweise auf Personen geben konnten.

Unbekannter Toter: Anruferin glaubt, Mann zu kennen

Ein besonders interessanter Hinweis ging auch für die Kripo Stade ein: Anfang August sprengte sich ein Mann in der Elbe möglicherweise selbst in die Luft. Eine Anruferin glaubt, den Mann in den letzten zwei bis drei Jahren mehrmals in Buxtehude gesehen zu haben. Die Ermittler gehen dem Hinweis nach.

Versuchter Mord an 45-Jährigen: Hinweise auf Umfeld des Opfers

Im Fall des versuchten Mordes an einem 45-Jährigen aus Aschaffenburg baten Kriminalhauptkommissar Volker Aull und Oberstaatsanwältin Monika Schramm nach Zeugenhinweisen. Auch hier gingen im Laufe des Abends bereits zahlreiche Hinweise ein, die sich auf das nähere Umfeld des Täters beziehen.

Selbst beim letzten Fall des Abends - die Kripo Hamm beschäftigt sich mit dem Vermisstenfall Patrick Raven - klingelte bereits das Telefon. Allen Hinweisen wird von den zuständigen Dienststellen bereits nachgegangen – sie werden in den kommenden Tagen überprüft.

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