Aktenzeichen XY... ungelöst vom 6. September 2017

Gesellschaft | Aktenzeichen XY... ungelöst - Aktenzeichen XY... ungelöst vom 6. September 2017

Mord im Rotlichtmilieu und Banküberfälle mit Riesenbeute: Das waren zwei der Fälle aus der jüngsten Sendung. Die Kriminalpolizei bittet um Ihre Mithilfe!

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 06.10.2017, 20:15
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2017

Mord an einer Prostituierten

Am 11. November 2014 wird in Wolfsburg-Vorsfelde eine 33-Jährige brutal erschlagen. Die Frau stammt aus der Dominikanischen Republik. In Europa wollte sie als Prostituierte Geld verdienen, um ihrer Familie zu Hause ein besseres Leben zu ermöglichen. Ihr Mann weiß davon nichts. Die Frau hatte keinen festen Wohnsitz. Sie wird in einem angemieteten Appartement gefunden. Hinweise führen die Polizei zu einem in U-Haft sitzenden Mann, der sich mit der Tat gebrüstet haben soll. Die Kripo veröffentlichte Bilder eines Minivans, den der Tatverdächtige vor seiner Inhaftierung gefahren hatte. Bis heute gibt es allerdings keine Zeugenhinweise auf ein Fahrzeug dieses Typs in der Nähe des Wolfsburger Bungalows.

Belohnung: Für Hinweise, die zur Ermittlung und Verurteilung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgelobt.
Zuständig: Kripo Wolfsburg, Tel.: 05361 - 46 46 140

Eiskalter Überfall auf Juwelier

Mit einem Trick verschafften sich unbekannte Männer am Vormittag des 24. November 2016 Zutritt zu einem Juweliergeschäft in Wuppertal. Ehe die Angestellten wissen, wie ihnen geschieht, ist es zu spät: Sie werden Opfer eines blitzartig ausgeführten Überfalls. Die Täter benötigen nur rund 90 Sekunden - und entkommen auf zwei Motorrollern mit der Beute.

Zuständig: Kripo Wuppertal, Tel.: 0202 - 11 99

Zwei Überfälle, ein Täter

Zwei rund vier Jahre auseinander liegende Raubüberfälle bei Saarbrücken führen zu ein und demselben Täter. Der erste Vorfall ereignet sich 2011 in Saarbrücken-Klarenthal. Auf offener Straße rauben mehrere Täter einer Geschäftsfrau die Tageseinnahmen und flüchten. Mit Hilfe einer Zeugin erstellt die Polizei ein Phantombild und kann eine DNA-Probe sicherstellen, da einer der Unbekannten auf der Flucht seine Mütze verliert. Die Polizei geht von einem Täter und drei Komplizen aus. Gut vier Jahre später und rund 25 Kilometer vom ersten Tatort entfernt, wird ein 22-Jähriger in Dudweiler von einem Unbekannten an der Tür überfallen. Im Handgemenge reißt das Opfer dem Täter ein Haarbüschel aus. Bei einer DNA-Analyse stellt die Polizei später fest, dass es sich um denselben Mann handelt wie beim Raubüberfall in Klarenthal. Die Kripo kann ein neues Phantombild erstellen.

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung der Taten führen, ist eine Belohnung in Höhe von 2000 Euro ausgesetzt.
Zuständig: Kripo Sulzbach/Saar, Tel.: 06897 - 93 33 33

Zwei Verdächtige gesucht nach tödlicher Messerstecherei

Am 18. August 2017 kommt es in Wuppertal auf offener Straße zu einem Streit zwischen vier Männern. Grund sind vermutlich geschäftliche Meinungsverschiedenheiten. Die Auseinandersetzung endet für einen Mann tödlich. Bei den Beteiligten soll es sich – so die Ermittlungen der Polizei – um zwei irakische Brüder und zwei Syrer gehandelt haben. Bei dem Streit sollen Messer gezogen worden sein. Die beiden 31 und 25 Jahre alten Iraker werden schwer verletzt – der Ältere stirbt wenig später an den Folgen des Messerangriffs. Jetzt sucht die Polizei die beiden Männer, die für den Tod des jungen Mannes verantwortlich sein sollen.

Zuständig: Kripo Wuppertal, Tel.: 0202 - 284 11 99

Polizei fahndet mit 3D-Phantombild nach Bankräuber

Bei Überfällen auf zwei Sparkassen-Filialen in Rheinland-Pfalz erbeuten zwei bewaffnete und maskierte Männer hohe Bargeldsummen. Der erste Banküberfall ereignet sich am 1. Februar 2017 in Oberkail, nördlich von Trier, der zweite am 22. Februar 2017 in Boos, westlich von Koblenz. Beide Filialen sind mit nur einem Angestellten besetzt. In beiden Fällen stürmen die Täter hinein, der Angestellte muss sich mit weit ausgestreckten Armen auf den Boden legen. Die Männer plündern die Kassenladen, raffen Geld aus den Tresoren an sich und verschwinden. Vom ersten Fall konnte die Polizei Rheinland-Pfalz eine Grafik in dreidimensionaler Ansicht erstellen.

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung der Verbrechen führen, sind Belohnungen in Höhe von insgesamt 9000 Euro ausgesetzt.
Zuständig: Kripo Trier, Tel.: 0651 - 97 79 24 80

Dreister Betrug beim Autokauf

Die Kripo Detmold fahndet nach einem mutmaßlichen Betrüger. Er kauft im Mai 2017 im Internet ein Auto. Gegen Vorlage eines Überweisungsnachweises wechselt der Wagen für eine fünfstellige Summe den Besitzer. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass die Überweisung gefälscht ist. Wenige Wochen später, so die Ermittlungen der Polizei, dürfte derselbe Mann den gestohlenen Wagen zum Verkauf angeboten haben. Ein Interessent, der eine Anzahlung leistet, wird dabei um sein Geld gebracht. Wieder einige Tage später, am 26. Mai 2017, kann das Auto in Rothenburg a.d. Fulda in Hessen sichergestellt werden. Dort hat ein weiterer Kaufinteressent den Wagen für eine fünfstellige Summe gekauft – nach Erkenntnis der Polizei ebenfalls vom selben Tatverdächtigen, der mit dem Geld verschwand. Bei einem der Verkaufsgeschäfte entsteht ein Foto, mit dem die Polizei nach dem Tatverdächtigen fahndet.

Zuständig: Kripo Detmold, Tel.: 05231 - 60 90

Nach Messerattacke auf der Flucht

Die Kripo Gießen fahndet nach einem 32 Jahre alten Mann, der versucht haben soll, am 27. August 2017 seine ehemalige Lebensgefährtin zu erstechen. Nach der Tat, die die 27-jährige Frau schwer verletzt überlebt, flüchtet er und ist seitdem verschwunden.

Zuständig: Kripo Gießen, Tel.: 0641 - 70 06 21 11

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