Aktenzeichen XY... ungelöst vom 8. Februar 2017

Gesellschaft | Aktenzeichen XY... ungelöst - Aktenzeichen XY... ungelöst vom 8. Februar 2017

In der vergangenen Sendung bat Rudi Cerne zusammen mit der Kriminalpolizei wieder um Ihre Mithilfe! Die Fälle der Sendung können Sie hier in Kurzform nachlesen.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 01.03.2017, 20:15
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2017
Altersbeschränkung:
Freigegeben ab 12 Jahren

Grausamer Mord
Ein Mord an einem jungen Mann bei Dessau wirft viele Fragen auf. Erst nach und nach kommen die Ermittler einem möglichen Motiv auf die Spur. Der junge Familienvater wurde im Dezember 2015 ermordet, zwei Hundebesitzerinnen finden seine Leiche am 26. Dezember in der Nähe des Freibads Stillinge auf einer illegalen Mülldeponie. Schon wenige Tage zuvor wurde sein abgebranntes Auto am Rande eines abgelegenen Parkplatzes entdeckt. Laut Erkenntnissen der Polizei soll der Familienvater mit Cannabis in großem Stil gehandelt haben. Die Kripo sucht nun nach Zeugen, die Angaben zu den möglichen Drogengeschäften des Mannes und Streitigkeiten machen können.

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, ist eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.
Zuständig: Kripo Dessau-Roßlau, Telefon 0800-6000 670

Mord in der Wohnung
9. Mai 2016. Als in Köln ein Sohn seinen 98-jährigen Vater tot in seiner Wohnung findet, deutet nichts auf ein Verbrechen hin. Doch die Obduktion deckt auf, dass der alte Mann ermordet wurde. Wie die Polizei rekonstruieren kann, war der alte Mann am Vormittag im Dellbrücker Stadtteil unterwegs. Möglicherweise überraschte er die Täter, als er nach Hause kam – oder aber sie sind ihm gefolgt. Nach dem Mord in der Wohnung ergriffen sie – so die Vermutung der Polizei – sofort die Flucht und suchten nicht nach Beute. Zur tatrelevanten Zeit sieht eine Zeugin zwei junge Männer, die etwas mit der Tat zu tun haben könnten. Die Polizei sucht nach ihnen mit Fahndungsfotos.

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, sind Belohnungen von insgesamt 11.500 Euro ausgesetzt.
Zuständig: Kripo Köln, Telefon 0221 / 22 90


Mord an syrischem Flüchtling
Am 2. Februar 2017 findet ein Passant die Leiche eines syrischen Flüchtlings in einer Grünanlage zwischen Ballinstraße und Buschkrugallee in Berlin. Der Fundort ist der Tatort – zeigen später die Ermittlungen der Polizei. Die Polizei hofft jetzt auf Zeugen, die Auffälliges in der Umgebung an den Tagen 1. und 2. Februar gesehen haben. Der 31 Jahre alte Mann lebte 15 Jahre lang in Belgien, ehe er 2016 nach Deutschland kam. Bis September 2016 wohnte er in einem Flüchtlingsheim in Frankfurt/Oder.

Zuständig: LKA Berlin, Telefon 030 / 46 64 911 444


Tod nach Raubüberfall
Köln, 01. Mai 2016. Mitten am Tag überfallen drei unbekannte Männer die 77-jährige Inhaberin einer Pension bei sich zu Hause und misshandeln sie brutal. Sie durchwühlen mehrere Schränke – werden aber offensichtlich gestört. Kurz darauf erfasst eine Überwachungskamera auf der Rückseite des Geländes – hier befindet sich ein Unternehmen eines Familienangehörigen – drei Männer. Sie klettern dort über eine Mauer. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei den Männern um die Täter handelt. Die alte Dame kommt mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus, die bald wieder verheilen. Doch das Trauma ist offensichtlich so groß, dass die Frau gut zwei Monate nach dem Überfall stirbt.

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, ist von privater Seite eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgelobt.
Zuständig: Kripo Köln, Tel. 0221 / 22 90


Seit Jahren auf der Flucht
Die Polizei sucht nach einem verurteilten Bankräuber, der schon seit Oktober 2007 auf der Flucht ist. Seine Spur verliert sich in der Justizvollzugsanstalt Krefeld, als er auf dem Weg zur Zelle eines anderen Häftlings ist. Die Polizei glaubt, dass der 48-Jährige seitdem mittlerweile 41 Überfälle verübt hat und dabei rund vier Millionen Euro hat erbeuten können. Die Kripo sucht auch nach einem möglichen Komplizen, von dem die Polizei ein Phantombild hat anfertigen lassen.

Belohnung: Für Hinweise, die zur Festnahme des Flüchtigen führen, sind Belohnungen in Höhe von insgesamt 61.500 Euro ausgesetzt.
Zuständig: LKA Düsseldorf, Tel: (0211) 939 45 05

Mit Messern bedroht
Hildesheim, 4. Juli 2015, gegen 2.20 Uhr. Vier junge Leute fahren am späten Abend nach einem Theaterbesuch in Hildesheim zu einem bekannten Aussichtspunkt, dem Panoramaweg. Kaum sind sie dort ausgestiegen, stürzen sich zwei bewaffnete Männer auf die Gruppe und rauben sie aus. Der Überfall dauert nur ein paar Minuten. Die Täter erbeuten zwei Handys und eine Handtasche mit Geldbörse. Sie flüchten mit einem Pkw. Nur wenige Stunden nach der Tat wird eines der geraubten Handys in Hildesheim zum Kauf angeboten. Etwa ein Jahr später wirft eine unbekannte Person einen ramponierten Geldbeutel in den Briefkasten eines Fundbüros. Die Polizei sucht nach Zeugen, die Angaben zu den Beutestücken machen kann. Von einem der Männer konnte die Polizei ein Phantombild anfertigen.

Belohnung: Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, ist eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro ausgesetzt.
Zuständig: Kripo Hildesheim, Tel. 05121 / 939 848


Räuber unmaskiert fotografiert?
Am 21. März 2016, macht der Security-Mann eines Juweliergeschäfts in München Handyfotos von drei verdächtigen Männern und lässt sie umgehend der Polizei zukommen. Drei Tage später, am Vormittag des 24. März 2016, kommt es nur wenige Kilometer entfernt zu einem Überfall auf ein anderes Juweliergeschäft. Einer der beiden Täter war unmaskiert. Die Polizei glaubt, dass es sich dabei um den heimlich fotografierten Mann vom 21. März handelt und bittet um sachdienliche Hinweise.

Zuständig: Kripo München , Tel: 089 / 55 17 24 21

XY-Prävention: Hilfsbereitschaft wird zur Falle
Die Polizei warnt vor einer neuen Masche, bei der Kriminelle immer wieder die Hilfsbereitschaft von Autofahrern schamlos ausnutzen. Dabei geben die Täter vor, eine Autopanne zu haben. Hilfsbereite, die anhalten, um nach dem Rechten zu sehen, werden dabei von einem der Täter bestohlen.

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