Auffälliger Perücken-Räuber

Täter sorgt schon vor Überfall für Unruhe

Ein Unbekannter überfällt ein Schmuckgeschäft. Wie sich herausstellt, ist der Mann schon vorher etlichen Zeugen in der Innenstadt aufgefallen. Und das nicht nur wegen seiner seltsam anmutenden Zottel-Perücke.

Mittwoch, 20. April 2011, in der Fußgängerzone von Kirn (Rheinland-Pfalz). Gegen 14.30 fällt hier zum ersten Mal ein unbekannter Mann auf. Er hat einen schwankenden Gang, trägt eine billige schwarze Perücke und scheint es darauf anzulegen, andere Passanten zu erschrecken.

Täter kehrt zurück


Dann betritt er ein Schmuckgeschäft und erkundigt sich freundlich nach Eheringen. Mit einem Mal wirkt der Mann, für dessen wechselndes Verhalten die Polizei keine Erklärung hat, völlig harmlos. Ohne etwas zu kaufen, verlässt er das Geschäft. Doch eine Stunde später, um 15.37 Uhr, kehrt er zurück.

Diesmal weiß der Täter genau, was er will. Er weist die Geschäftsinhaberin auf eine schwarze Pistole hin, die er im Hosenbund trägt. Der Mann raubt 16 Paar Eheringe. Dann verschwindet er nach draußen und wird nicht mehr gesehen. Die Polizei befürchtet, dass er jederzeit wieder irgendwo zuschlagen könnte.

Personenbeschreibung

Etwa 1,80 Meter, schlank, dunkler Teint (südländisches Aussehen), grobe Gesichtshaut mit Aknenarben, 2-3-Tagebart. Der Gesuchte spricht Hochdeutsch. Bei der Tat trug er eine schwarze Wuschelperücke, vermutlich ein billiges Karnevalsmodell. Kleidung: Schwarze Jeans, rotes T-Shirt, schwarze Microfaser-Sportjacke ohne Taschen. Auffällig: Der Täter trug weiße Pflaster am rechten Zeigefinger und am Daumen (Fingerkuppen).

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