Ausgezeichnete Rettung

Drei XY-Preise für couragierte Einsätze

Mit dem XY-Preis werden Menschen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise gegen Kriminalität und für Opfer einsetzen. Am 29. September 2010 wurde unter anderem ein junges Paar ausgezeichnet, das einem Raubopfer wahrscheinlich das Leben gerettet hat.

Der "XY-Preis - Gemeinsam gegen das Verbrechen" ist eine Auszeichnung für Menschen, die sich in besonderer Weise für andere eingesetzt haben, und damit Verbrechen vereiteln konnten oder Opfern geholfen haben. Am 29. September 2010 wurde der Preis zum neunten Mal vergeben. Drei gleichwertige Preise wurden verliehen, die jeweils mit 10.000 Euro dotiert sind.

Die Ausgezeichneten

Sonia Idir und ihr Freund Oliver Düll beobachteten im Frühjahr 2008 auf dem Heimweg einen Raubüberfall: Ein Mann wurde von mehreren Tätern verprügelt. Kurzerhand zog das junge Paar den Bedrohten ins Auto.

Caroline Küchle-Maas hörte im Jahr 2008, wie ein Redner bei einer Sonnenwendefeier rassistische Hetz-Parolen schrie, und dokumentierte schließlich den Wortlaut. Ihre Dokumentation führt zur Verurteilung des vorbestraften Täters.

Zum neunten Mal

Özlem Sibein beobachtete bei einem Besuch am Badesee, wie sich ein 61-Jähriger um ein junges Mädchen kümmerte. Als das Verhalten immer auffäliger wurde, rief Özlem Sibein die Polizei. Der Verdächtige gestand schließlich, das Mädchen schon mehrfach missbraucht zu haben.


Eduard Zimmermann hat den XY-Preis 2002 gemeinsam mit dem ZDF ins Leben gerufen, um ein Zeichen gegen mangelnde Zivilcourage zu setzen. Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat die Schirmherrschaft übernommen.

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