Die Fälle vom 08. Juni 2016

Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe!

In der Sendung bat Rudi Cerne gemeinsam mit der Kriminalpolizei wieder um Ihre Mithilfe. Die Fälle können Sie hier in Kurzform lesen.

Ein Mann, viele Fragen

Eine eigene Arbeitsgruppe des Landeskriminalamts in Hessen befasst sich mit einem verstorbenen passionierten Klarinette- und Saxophonspieler aus Schwalbach im Taunus, in dessen Garage die Leichenteile einer 43-jährigen Prostituierten gefunden wurden, die bereits im Jahr 2003 getötet worden sein soll. Die Polizei vermutet nun, dass es sich bei einigen weiteren ungeklärten Morden mit auffälligen Parallelen um den gleichen Täter handeln könnte.

Albtraum nach einer Partynacht

Im August 2000 wird eine 26-jährige Kellnerin nach einem Disco-Besuch in der Nähe des Congress Union Celle gegen 4 Uhr morgens von drei Männern in einen roten Golf III gezerrt. Sie fahren mit ihr auf ein Baustellengelände bei Hannover, wo einer der Täter sie vergewaltigt. Danach fahren sie zurück und werfen ihr Opfer aus dem Wagen.

Die Polizei fahndet nun mit einem Phantombild nach den Tätern und hofft, mit den gefundenen DNA-Spuren den Fall heute noch klären zu können.

Einbruch in Spielhalle

Am 15. November 2015 halten sich drei verdächtige Männer in einer Spielhalle in Köln-Pesch auf. Wie normale Gäste bestellen sie sich etwas zu trinken, setzen sich dann an die Spielautomaten - spielen aber nicht. Eine Überwachungskamera nimmt einen der Männer auf, der einen Bewegungsmelder am Eingang der Spielhalle zu manipulieren scheint. In der darauffolgenden Nacht wird dann in die Spielhalle eingebrochen. Drei Männer hebeln gewaltsam 16 Automaten auf und erbeuten rund 40.000 Euro. Waren es dieselben Männer, die wenige Stunden zuvor in der Spielhalle aufgefallen sind?

Jäger im Visier

Im August 2015 wird ein passionierter Jäger Opfer eines brutalen Überfalls. Die Einbrecher mit Strumpfmasken verpassen ihm einen Schnitt mit dem Rasiermesser und fordern ihn auf, seine Jagdgewehre herauszugeben. Der gewiefte Rentner führt sie zu seinem ausgemusterten Waffenschrank, in dem er Uhren und alte Waffen, die er einige Monate vorher mit Bauschaum unbrauchbar gemacht hatte, aufbewahrt. Die Täter sind zwar unzufrieden, glauben dem Jäger aber und durchsuchen das Haus nach weiteren Wertgegenständen. Die restlichen Waffen finden sie nicht. Sie verschwinden unerkannt.

Überfall im eigenen Haus

Zwei schwarz gekleidete Räuber mit Sturmhauben verschaffen sich in der Nacht vom 15. auf den 16. August 2015 Zugang zum Anwesen einer Seniorin, klettern durchs Fenster ins Haus und überraschen die alte Dame im Schlaf. Sie bietet ihren Schmuck an, doch die Täter hoffen auf mehr. Brutal foltern die beiden Männer die alte Frau, schlagen sie und treiben ihr Nadeln unter die Fingernägel. Eine derart grausame Tat ist ebenso außergewöhnlich wie die Tatsache, dass diese Täter ihre Befehle auf Handy gesprochen und vorgespielt haben.

Feuerinferno in Waffengeschäft

Am 15. Februar 2016 wird die Feuerwehr zu einem Brand in einem Waffengeschäft in Stühlingen bei Freiburg gerufen. In dem Laden ist auch Munition gelagert - es kommt zu mehreren Explosionen. Schüsse lösen sich. Als endlich der Brand gelöscht werden kann, wird in den Brandruinen die Leiche des 88-jährigen Geschäftsinhabers gefunden. Er wurde vermutlich ermordet - und der Brand wahrscheinlich vorsätzlich gelegt, um Spuren zu vernichten. Jetzt versuchen die Ermittler, anhand gestohlener Waffen aus dem Besitz des Händlers auf die Spur der Täter zu kommen.

Raub an Karneval

Zur Karnevalszeit im Februar 2015 machen die vier Angestellten einer Filiale der Sparkasse in Bonn-Dransdorf zur üblichen Zeit Mittagspause. Als einer von ihnen das Gebäude in der Grootestraße durch einen Seiteneingang verlassen will, stellt sich ihm ein Mann entgegen. Er bedroht die Angestellten mit einer Pistole und verlangt die Herausgabe von Bargeld. Der Mann erbeutet mehrere zehntausend Euro, bedroht noch einen weiteren Passanten und flüchtet zu Fuß. Eine Zeugin glaubt, den Täter außerhalb der Bank unmaskiert gesehen zu haben.

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