Explosiver Überfall

Dreister Überfall auf Werttransportfirma

Nach der Tat gleicht der Tatort einem Trümmerfeld. Die Männer, die am 1. März 2012 ein Werttransportunternehmen in Düren überfallen, gehen besonders brachial zu Werke - mit Sprengstoff und schwerer Bewaffnung. Die Polizei glaubt, dass der Überfall auf das Konto einer organisierten Bande gehen könnte und ermittelt wegen versuchten Mordes.

Am 1. März 2012, gegen 6.15 Uhr, dringen mehrere Männer in das Gelände einer Werttransportfirma im Industriegebiet in Düren-Birkesdorf ein - es ist der Auftakt eines unglaublichen Verbrechens. Wenig später gibt es eine Explosion, die das ganze Gelände erschüttert. Die gewaltige Detonation hat Teile des Firmengebäudes weggesprengt. Jetzt bahnen sich mit Kalaschnikows und Maschinenpistolen bewaffnete Männer ihren Weg durch die Trümmer.

Siebenstellige Beute

Was dann folgt, zeichnen Überwachungskameras bis ins Detail auf. Routiniert packen die maskierten Räuber alles ein, was ihnen in die Finger kommt: Bargeld - aber auch Schmuck, der in so genannten Safety Bags verpackt war. Dann flüchten die Täter vom Gelände. Laut Ermittlungen sollen sie in einen Audi A6 Kombi gestiegen sein, der ganz in der Nähe auf einem Hotel-Parkplatz stand. Vermutlich fuhren sie auf die Autobahn A4, Richtung Köln oder Aachen.

Geraubte Gegenstände


Zurückgelassene Gegenstände:



- Trennschleifer der Marke "Husqvarna", Modell: K 960 Resque, Farbe. Orange-weiß, Schneidblatt 34 Zentimeter für Metall, Individualnummer wurde entfernt
- Brecheisen
- Lang-Axt, Länge: circa 90 Zentimeter
- Braun-schwarze Reisetasche der Marke "Carlton" (Massenprodukt)






- Herren-Armbanduhr von "Patek Philippe" aus der Kollektion: "Nautilus" (oben links), 18 Karat Roségold, schwarzbraunes Ziffernblatt, dunkelbraunes Alligator-Lederarmband
- "Breitling"-Chronograph "Navitimer" für Herren (oben Mitte), mit Stahlband, blauem Ziffernblatt mit silberenen Federn, Datumsanzeige zwischen den Ziffern 4 und 5
- 35 Colliers, hergestellt für "QVC" (oben rechts), aus 585er Gelbgold, 48 Zentimeter Länge
- 374 Ringe, hergestellt für "QVC" (unten links), aus 585er Gelb- und Weißgold, 0,52 Karat, mit jeweils 133 Diamanten
- Ring, Sonderanfertigung, dem Verlobungsring von Lady Di nachempfunden (unten rechts)
- Verpackt waren Schmuck und Uhren in so genannten Safe-Bags. Diese dürften die Täter zwischenzeitlich entsorgt haben.



Suche nach einem bestimmten Zeugen:


Fluchtauto:

Schwarzer Audi A6 Kombi, Baujahr 2008 oder später, mit verdunkelten Scheiben, LED-Tagfahrlicht. Die Täter durchtrennten den Maschendrahtzaun auf der rückwärtigen Seite des Firmengeländes. Genau dort - am Rande der Bundesstraße 56 - soll zum Tatzeitpunkt ein LKW geparkt haben. Der Fahrer dieses Wagens könnte ein wichtiger Zeuge sein und wird gebeten, sich mit der Kripo Aachen in Verbindung zu setzen.

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