Kampf auf Leben und Tod

Antiquitätenhändler niedergeschossen

Unliebsamer Besuch in einem Antiquitätengeschäft: Zwei Männer bedrohen den Inhaber mit einer Pistole und wollen ihn ausrauben. Es kommt zum Kampf - und dann fällt ein Schuss.

Berlin, 7. Mai 2011, gegen 10.20 Uhr: Der Inhaber eines Antiquitätengeschäfts in der Uhlandstraße im Stadtteil Wilmersdorf hält sich allein in seinem Geschäft auf. Plötzlich tauchen zwei vermutlich russische sprechende Männer im Verkaufsraum auf. Einer von ihnen - so berichtet der Händler später der Polizei - habe eine Waffe gezückt, sein Komplize habe sich mit einer Sturmhaube maskiert -die Forderung der Männer: Geld.

Schuss in den Hals


Der Händler gibt den Tätern das erpresste Geld: 5.000 Euro, wie er später berichtet. Auch seine Rolex-Uhr nehmen ihm die Männer ab. Doch als sie ihn fesseln wollen, eskaliert die Situation. Es kommt zum Gerangel, dabei fällt ein Schuss. Der Antiquitätenhändler wird am Hals getroffen und sackt schwer verletzt zusammen. Die Täter verlassen das Geschäft.

Schwer verwundet und mit letzter Kraft gelingt es dem Opfer, sich aufzurappeln. Unter großen Schmerzen stolpert er aus dem Geschäft und stürzt sich auf den mutmaßlichen Schützen. Bei dem folgenden Gerangel verliert der Tatverdächtige seine Baseballkappe. Schließlich flüchten die Täter über die Uhlandstraße. Nur durch einen Notarzt, der zufällig in der Nähe ist, kann das Leben des Antiquitätenhändlers gerettet werden.

Personenbeschreibungen

Von dem mutmaßlichen Schützen gibt es ein Phantombild. Der Gesuchte ist etwa 40 bis 50 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß und kräftig gebaut. Er hatte blondes, längeres Haar und trug ein rotes Oberteil und ein dunkelblaues Basecap. Seine Pistole soll eine Automatik, grau mit schwarzem Griff, gewesen sein.


Sein Komplize, der im Geschäft eine schwarze Sturmmaske aufsetzte, soll etwa 35 bis 40 Jahre alt sein, etwa 1,75 Meter groß und schlank, dunkle Haare. Er soll eine schwarze Stoffhose, ein weißes T-Shirt und billige Schuhe getragen und einen sehr ungepflegten Eindruck gemacht haben. Beide Männer sollen russisch gesprochen haben.

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