Schock in der Werkstatt

Juwelierin in der Hand skrupelloser Räuber

Ein Tag wie jeder andere: Eine Juwelierin öffnet ihren Laden am Rande der Celler Innenstadt. Doch dann passiert etwas, das ihr Leben komplett verändern wird.

Dienstag, 23. August 2011: Um 10.30 Uhr sind keine Kunden im Geschäft einer Juwelierin in Celle. Sie nutzt die Zeit, um in der Werkstatt Staub zu saugen. Vorne im Laden wacht ihr Hund. Plötzlich wird die Frau von hinten attackiert und zu Boden gerissen. Ein Mann stürzt sich auf sie, bedroht sie mit einer Pistole und schlägt ihr mit der Faust ins Gesicht. Die Frau erleidet zahlreiche Brüche der Gesichtsknochen.

Waffe verloren

Der Hund ist während des gesamten Überfalls nicht zu sehen. Vermutlich haben die Täter ihn zu Beginn des Raubs aus dem Laden geworfen. Das Opfer bemerkt einen zweiten Täter, der hilft, sie zu fesseln. Im Gerangel gelingt es der Frau, an die Pistole der Täter zu kommen. In ihrer Not zielt sie aufs Bein eines der Täter und drückt ab. Die Waffe ist aber nicht geladen.

Der Existenz beraubt

Nachdem die Frau gefesselt und geknebelt ist, tritt ihr einer der Täter noch mehrmals in die Rippen. Aus dem Tresor und den Vitrinen erbeuten die Täter Schmuck und Bargeld. Als eine Kundin den Laden betritt, ergreifen die Täter die Flucht. Die Kundin macht eine wichtige Beobachtung: An der Tat war noch ein dritter Mann beteiligt. Die Juwelierin, die von den Tätern in der Werkstatt eingeschlossen wurde, kann sich von den Fesseln befreien und die Polizei verständigen. Sie muss mehrmals operiert werden. Noch schlimmer aber sind die psychischen Folgen: Sie schafft es nicht, sich von dem Erlebten zu befreien und muss den Laden aufgeben.

Personenbeschreibungen


Frage nach Zeugen:

Wer hat am Tattag Beobachtungen gemacht, die mit dem Verbrechen in Verbindung stehen könnten? Der Laden liegt in der Westcellertorstraße, direkt am Schlosspark.Einer der Täter soll etwa 30 Jahre alt gewesen sein, circa 1,80 Meter groß und schlank. Er hatte kurze dunkelbraune Haare und sprach, wie seine Komplizen, deutsch mit vermutlich osteuropäischem Akzent.

Ein zweiter Gesuchter war etwa 25 bis 30 Jahre alt, circa 1,70 Meter groß und leicht korpulent. Zu dem mutmaßlichen dritten Täter gibt es keine Beschreibung.

Zurückgelassene Gegenstände

Am Tatort zurück ließen die Täter ein schwarzes Baseballcap mit schwarz-rot-goldenem Emblem und der Aufschrift www.hier-bin-ich-koenig.de. Außerdem eine schwarze Schreckschusspistole "Reck Miami", Modell 92F, 9mm, mit überstehendem Magazin.


Geraubter Schmuck:



- Ein Collier (links, obere Reihe) aus Gelbgold mit auswechselbaren Verschlüssen (einer Kugel aus geschwärztem Silber, einer Walze aus Gelbgold sowie einer Walze aus grünem und blauem Achat).
- Ein Ring aus Gelbgold (Motiv: Pferdekopf, das Auge besteht aus einem kleinen Brillanten) (Mitte, obere Reihe).
- Ein Ring aus Gelbgold mit einer großen Zuchtperle, mittig gefasst. Rechts und links auf der Schiene sind kleine Brillanten eingefasst.
- Ein Anhänger aus Gelbgold, blank poliert (Citrin in Zargenfassung, unten mittig gefasst) (rechts, obere Reihe).
- Drei Ringe aus Gelbgold mit verschieden geschliffenen Rubinen und Brillanten (links, untere Reihe).
- Ansteckbrosche aus blank poliertem Gelbgold. Steine: ein Brillant und ein ovaler blauer Saphir in so genanntem Cabouchonschliff. Dreieckform, circa 4x2 Zentimeter (Mitte, untere Reihe).
- Ein Ring aus Gelbgold. Er stellte eine Schlange dar und ist mit kleinen Brillanten besetzt (links, unteres Bild).
- Ansteckbrosche aus Gelbgold mit fünf Zuchtperlen in verlaufender Größe sowie zwei Brillanten. Länge ca. 7,5 Zentimeter (Mitte, unteres Bild).
- Ohrhänger aus 333 Gelbgold mit Weißgoldkugeln. Länge insgesamt circa 4 Zentimeter (rechts, unteres Bild).



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