Überfall auf Kiosk

Täter war Linkshänder

Der Kiosk liegt in einem Einkaufs-Komplex in Bendorf bei Koblenz. Der Täter schlägt an einem Tag zu, an dem ungewöhnlich viel Bargeld im Laden ist. Hatte er etwa Insiderwissen?

Die 58-jährige Besitzerin führt den Laden zusammen mit ihren beiden erwachsenen Kindern. Am Montag, 18. April 2011 lagern in den Räumen des Geschäfts ungewöhnlich hohe Bargeldbeträge. Es sind vor allem die Einnahmen des letzten Wochenendes, die noch nicht zur Bank gebracht worden sind sowie mehrere Tausend Euro, mit denen eine anstehende Zigarettenlieferung bezahlt werden soll.

Skrupellos


Gegen 14 Uhr ist die Inhaberin allein im Kiosk. Plötzlich - so später ihre Aussage - soll der unmaskierte Räuber seelenruhig ins Geschäft getreten und sie mit einem Messer bedroht haben. Starr vor Angst habe sie ihm das Geld gegeben, das in einer schwarzen Geldtasche gewesen sei. Dann soll der Räuber geflüchtet sein.

Die zuständige Kriminalpolizei glaubt: Der Täter könnte Insiderwissen gehabt und auf irgendwelchen Wegen von den hohen Bargeldbeträgen erfahren haben. Jetzt hofft sie, mit Hilfe des Phantombilds endlich auf seine Spur zu kommen.

Personenbeschreibung

Der Gesuchte soll etwa 30 Jahre alt gewesen sein, 1,80 - 1,85 Meter groß, dunkles Haar, insgesamt eine südländische Erscheinung. Er sprach mit dunkler Stimme ohne erkennbaren Akzent oder Dialekt und war vermutlich Linkshänder. Er trug während der Tat ein schwarzes Langarm-Hemd und eine Jeans.



Fragen nach Zeugen:



- Wer kennt den Mann auf dem Phantombild?
- Wer hat am 18. April 2011 Beobachtungen gemacht, die mit dem Kiosk-Überfall in Zusammenhang stehen könnten?




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