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Nächtliche Brandanschläge

LKA fahndet nach unbekannten Tätern

500.000 Euro Sachschaden – das ist die Bilanz nach zwei politisch motivierten Brandanschlägen in Niedersachsen. Die Generalstaatsanwaltschaft Celle und das LKA Niedersachsen ermitteln wegen vorsätzlicher Brandstiftung und verfassungsfeindlicher Sabotage.

Originalaufnahme: Bei dem Anschlag in Braunschweig wurden zehn Fahrzeuge und ein Anhänger zerstört.
Originalaufnahme: Bei dem Anschlag in Braunschweig wurden zehn Fahrzeuge und ein Anhänger zerstört.
Quelle: LKA Niedersachsen

Ziel der Anschläge waren zwei Niederlassungen der Landesaufnahmebehörde für Flüchtlinge in Braunschweig und Hannover. In der Nacht auf Samstag, 9. Januar 2021, hatten Unbekannte gegen 2.20 Uhr in Braunschweig zehn Fahrzeuge und einen Anhänger der Behörde in Brand gesteckt. Die Fahrzeuge wurden dabei völlig zerstört. Der Tatort liegt südlich des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg in der Boeselagerstraße.

Kanister gefunden

Insgesamt sechs dieser Benzinkanister wurden am Tatort in Hannover entdeckt.
Insgesamt sechs dieser Benzinkanister wurden am Tatort in Hannover entdeckt.
Quelle: LKA Niedersachsen

In derselben Nacht versuchten Unbekannte auch ein Gebäude der Landesaufnahmebehörde anzuzünden – rund 70 Kilometer vom ersten Tatort  entfernt, nahe des Flughafens in Langenhagen bei Hannover, in der Benkendorffstraße. Dort aber blieb es beim Versuch. Die Brandsätze zündeten nicht, die Polizei stellte am Tatort sechs gefüllte Benzinkanister sicher.

Lage des ersten Tatorts in Braunschweig
Lage des ersten Tatorts in Braunschweig
Quelle: Google Earth / ZDF

Wie die Ermittlungsbehörden mitteilten, tauchte nur wenige Stunden nach den Anschlägen auf der Internetplattform Indymedia ein anonymes Bekennerschreiben auf. Demnach seien die Täter dem linksextremen Spektrum zuzuordnen und ihre Taten hätten sich gegen die Abschiebepolitik Deutschlands und Europas gerichtet.

Fragen nach Zeugen:

Lage des zweiten Tatorts in Langenhagen bei Hannover
Lage des zweiten Tatorts in Langenhagen bei Hannover
Quelle: Google Earth / ZDF
  • Wem sind zur Tatzeit oder in den Tagen zuvor verdächtige Fahrzeuge oder Personen in der Nähe der beiden Tatorte aufgefallen?
  • Wer kann Angaben zu den verwendeten Benzin-Kanistern machen? Es handelt sich um schwarze Kunststoff-Kanister der niederländischen Firma Jagtenberg Plastics BV, Fassungsvermögen jeweils 20 Liter, mit grünen und roten Kappen.
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