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Teure Ausflüge

In den Fängen von Schmuck-Betrügern

In Dubai sind Geschmeide und Edelsteine noch günstig zu haben. Am besten gleich kaufen, als Wertanlage für zu Hause. Das zumindest versuchen besonders eifrige Reiseleiter, die mit den Betrügern unter einer Decke stecken, gutgläubigen Touristen weiß zu machen.

XY-Szenenfoto: Nichts kaufen, was man nicht kaufen will! Hinter Verkaufsfahrten lauern oft Betrüger.
XY-Szenenfoto: Nichts kaufen, was man nicht kaufen will! Hinter Verkaufsfahrten lauern oft Betrüger. Quelle: ZDF

Von den berühmt-berüchtigten Verkaufsfahrten hat mittlerweile fast jeder schon mal was gehört. Bucht man als Tourist einen Tagesausflug, vornehmlich in der Türkei oder den Vereinigten Arabischen Emiraten, oder einen Transfer zu einem anderen Hotel, wird nicht selten der ganze Bus voller Touristen auf dem Weg von einem Geschäft zum nächsten gefahren. Nicht selten gehen die Verkäufer bei dem Versuch, den gutgläubigen Urlaubern ihre Ware zu völlig überteuerten Preisen zu verkaufen, ziemlich rabiat vor.

In die Ecke gedrängt

XY-Szenenfoto: Abgeschirmt werden die Opfer mürbe gemacht
XY-Szenenfoto: Abgeschirmt werden die Opfer mürbe gemacht Quelle: ZDF

Neu ist mittlerweile diese Masche: Die Touristen werden jetzt nicht mehr durch Hinterhofmärkte geschleust, sondern in ziemlich teuer anmutenden Schmuckläden abgeladen. Hier nehmen dann gleich sehr gewiefte und deutschsprachige Verkäufer ein Opfer in die Mangel. Getränke werden angeboten, sogar Geschenke gemacht - alles Strategie. Die Opfer sollen gefügig gemacht werden und kaufen. Wer erstmal in die Fänge der Betrüger geraten ist, hat kaum eine Chance zu entkommen.

Die Verkäufer drängen ihre Opfer einzeln in separate Verkaufsräume, abgeschirmt von den anderen Reisenden. In stundenlagen Verkaufsgesprächen werden die Opfer mürbe gemacht. Das Perfide: Der Schmuck ist echt, aber viel zu teuer. Doch das erkennen die geprellten Opfer erst zu Hause, außer Reichweite der Betrüger. Denn den Schmuck dürfen sie nicht gleich mitnehmen, er wird per Kurier nach Hause geschickt. Damit würden teure Zollgebühren umgangen, so das irreführende Argument der Betrüger.

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