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Zehn Jahre lautes Nachdenken

Höhepunkte des Philosophischen Quartetts

Gesellschaft - Zehn Jahre lautes Nachdenken

Nach zehn Jahren und 63 Sendungen verabschieden sich Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski von ihrem Publikum. Grund genug, noch einmal auf die Ära des Quartetts zurückzublicken.

Beitragslänge:
87 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 08.05.2017, 00:00

Das Philosophische Quartett: Nach zehn Jahren und 63 Sendungen verabschieden sich die Moderatoren und Philosophen Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski von ihrem Publikum. Grund genug, im Anschluss an die Abschiedssendung am 13.05.2012 noch einmal auf die Ära des Quartetts zurückzublicken.

Sloterdijk und Safranski in der "Gläsernen Manufaktur" in Dresden
Die Philosophen in der "Gläsernen Manufaktur", einem Quartett-Drehort

Zahlreiche Ausschnitte bringen uns noch einmal Höhepunkte der Debatten ins Gedächtnis. Von der ersten Sendung am 20. Januar 2002 über Angst und Unsicherheit in der Folge von 9/11 mit der Bergsteigerlegende Reinhold Messner und dem Friedenspreisträger Friedrich Schorlemmer, über kritische Fragen rund um den Irakkrieg mit dem ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, bis hin zum Gipfeltreffen der Groß-Feuilletonisten Fritz J. Raddatz und Joachim Fest zum Thema Intimität und Öffentlichkeit.

Von Werten und Manieren

Noch einmal kann man erleben, wie betroffen der Schriftsteller Josef Haslinger und der heutige ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo über globale Katastrophen im Gefolge der Tsunami-Katastrophe des Jahres 2004 sprechen, wie Bernhard Bueb durch seinen Auftritt im Philosophischen Quartett zum Bestseller-Star eines strengen Erziehungsratgebers wurde und wie der äthiopische Prinz und Bestsellerautor Asfa-Wossen Asserate den Zuschauern erklärt, was gute Manieren sind.

Ex-Außenminister Joschka Fischer fragte sich, ob Imperien die Welt retten können, Extrembergsteiger Reinhold Messner kam noch einmal zu Besuch und unterhielt sich mit der Doping-Expertin Ines Geipel über die Abgründe des Spitzensports, die Autorin Juli Zeh und der Ex-Revoluzzer Daniel Cohn–Bendit dagegen erkundeten, ob Gesellschaften aus der Geschichte lernen. Ob Deutschland fix und fertig ist, ob wir ohne den Euro auskommen könnten, wie irrational die Finanzwelt ist, wie viel Wert unsere Werte haben: Keine Frage war dem Philosophischen Quartett fern, jede war immer wieder Anlass, im ZDF laut nachzudenken.

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