Die Frau schlechthin!

Mariä Himmelfahrt mit Schwester Jordana

Gesellschaft | Ein guter Grund zu feiern - Die Frau schlechthin!

Mariä Himmelfahrt ist das Fest, bei dem sich alles um die Frau dreht! Schwester Jordana fragt sich gemeinsam mit Schauspielerin Susanne Pätzold, warum dieser Tag ein guter Grund zu feiern ist.

Beitragslänge:
8 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 14.08.2018, 15:50

Mariä Himmelfahrt ist das Fest, bei dem sich alles um die Frau dreht! Maria wird in den Himmel aufgenommen und von Gott geehrt - sozusagen als DIE Frau schlechthin, als neue Eva. Das ist ein guter Grund zu feiern für alle Menschen, besonders aber für die Frauen, denn es bedeutet, dass Frauen nicht klein, sondern königlich, himmlisch sind! Im Himmel thront Maria an Gottes Seite, gemeinsam mit Jesus, ihrem Sohn. Damit ist sie mehr, als Gottesgebärerin oder Gottesmutter - sie ist mit Jesus im Himmel auf Augenhöhe! Das haben nicht mal die Jünger geschafft.

Etwas Besonderes an Mariä Himmelfahrt ist für Schwester Jordana, dass Maria "leibhaftig" in den Himmel aufgenommen wird, mit Leib und Seele. Sie ist der erste Mensch, dem dies geschieht und es bedeutet im Umkehrschluss, dass auch der irdische Leib "himmlisch" ist und unsere Liebe und Pflege verdient. Gerade der Leib der Frau, der in den Jahrhunderten der Geschichte in vielen Kulturen und Religionen - und auch in der christlichen - häufig mit Sünde in Verbindung gebracht wurde, gerade der Leib der Frau darf schön sein, darf gepflegt werden, verdient Liebe und Aufmerksamkeit.

Mit Leib und Seele

Daher geht Schwester Jordana in der Sendung auch mit ihrer Freundin Susanne Pätzold ins Kloster Arenberg, um sich eine Massage zu gönnen. Der neue Papst hat den Ordensoberinnen aller Welt jüngst in Rom gesagt: "Seid Mütter, warmherzige Frauen und bitte, bitte keine alten Jungfern!" Schwester Jordanas Botschaft an die Frauen ist ähnlich: Ihr seid etwas wert!

Das Gespräch mit Susanne Pätzold wird fortgesetzt auf einer Ballonfahrt - es geht hoch hinaus, sozusagen auf den Spuren Mariens. Dabei dreht sich das Gespräch darum, dass Maria manchmal fast zu sehr in den Himmel entrückt scheint - eine überirdische, stets hilfreiche, immer sanftmütige Frau, die sicherlich vielen Mädchen, Ehefrauen und Müttern als gutes Beispiel vorgehalten wurde.

Stark, emanzipiert - und fast revolutionär

Schwester Jordana sieht die historische Maria ganz anders: Sie war stark und für ihre Zeit sehr emanzipiert, sie war schwanger ohne Ehemann, konnte sich durchsetzen gegen die Soldaten am Kreuz und hat selbst ihrem göttlichen Sohn manchmal Beine gemacht, zum Beispiel als auf der Hochzeit in Kana der Wein ausging. Sie ist auch diejenige, die im Magnifikat den Umsturz der Weltordnung voraussagt - die Erhöhung der Niedrigen, dass den Armen gegeben und von den Reichen genommen werden soll. Ein fast revolutionäres Gebet!

Die Sendung endet mit einer Bitte an Maria, der Vermittlerin zu Gott, sich aller leidenden Frauen in dieser Welt anzunehmen und sie zu stärken. Denn Schwester Jordana ist sich wohl bewusst, wie privilegiert sie als Frau in einem freiheitlichen Land wie Deutschland und einem weltoffenen Orden wie den Bethanien-Schwestern leben darf.

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