Angesichts des Todes vom Leben reden

Aus der evangelischen Kirchengemeinde Trippstadt

Weine nicht! - eine Bitte, die am Ewigkeitssonntag zunächst unpassend erscheint, noch dazu von einem Seelsorger. Gedenken doch evangelische Kirchengemeinden an diesem Tag intensiv der Menschen aus ihrer Mitte, die im Laufe eines Jahres verstorben sind.

Auch die Gemeinde in Trippstadt (Pfalz) erinnert sich im Fernsehgottesdienst mit Musik, Gebeten und Lichtern an die Toten. Zugleich wendet sie sich an die Angehörigen und führt ihnen die Begegnung Jesu mit einer Trauernden vor Augen. "Weine nicht!" hatte Jesus liebevoll zu dieser Frau gesagt. Nicht, um ihre Gefühle oder Tränen abzuweisen, sondern eher als Zwischenruf, der Trauernden den Blick weiten kann. Damit sie erfahren, dass der Tod trotz aller Härte nicht die letzte Grenze eines Menschenlebens bestimmt.

Mut zum Leben

Von der biblischen Hoffnung auf eine Zeit ohne Schmerz und Tränen geleitet, wird Pfarrer Bruno Heinz mit Männern und Frauen seiner Gemeinde behutsam die Frage ausloten, was in Momenten größter Trauer Mut zum Leben gibt. Anne Schmitt (Orgel), Simone Lang (Flöten) und das Ensemble d'acCHORd aus Kaiserslautern untermalen ihre Gedanken musikalisch.Nach der Sendung gibt es bis 14:00 Uhr ein telefonisches Gesprächsangebot der evangelischen Kirche unter der Telefonnummer


01803 - 67 83 76

(9 Cent pro Minute aus dem Deutschen Festnetz / max. 42 Cent pro Minute aus Mobilfunknetzen).

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