Das Wort der Schrift mit Leben füllen

Gottesdienst aus Dortmund

Innenraum St. Ewaldi in Dortmund mit Blick zum Altar.

Gesellschaft | Gottesdienste - Das Wort der Schrift mit Leben füllen

Im Blick auf die Heiligen, die der Gemeinde St. Ewaldi in Dortmund ihren Namen gaben, geht es im katholischen Gottesdienst um die Frage, was Christen von ihren Vorfahren im Glauben lernen können.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: ZDF, 24.01.2016, 09:30 - 10:15
Verfügbarkeit:
Video leider nicht mehr verfügbar
Altersbeschränkung:
Freigegeben ab 6 Jahren

Im Blick auf die Heiligen, die der  katholischen Gemeinde St. Ewaldi in Dortmund ihren Namen gaben, geht es im Gottesdienst um die Frage, was Christen von ihren Vorfahren im Glauben lernen können.

Aussenansicht St. Ewaldi in Dortmund.
Aussenansicht St. Ewaldi Quelle: Kath. Fernseharbeit

Die beiden Brüder Ewald, die aus England stammten, waren im siebten Jahrhundert als Missionare im heutigen Westfalen unterwegs. Nach der Haarfarbe der beiden spricht man vom "schwarzen" und vom "weißen" Ewald.

Tätig waren sie vor allem rund um den Hellweg, an der Lippe und im Münsterland, wo sie auch heute noch verehrt werden. Ihr Martyrium ist der Legende nach in Aplerbeck gewesen.

Im Evangelium des Sonntags berichtet sein Autor Lukas davon, wie Jesus, vom Geist Gottes erfüllt, begann, die Schriften der Bibel auszulegen und auf sich selbst zu beziehen: "Heute hat sich das Schriftwort erfüllt". Damit meint er die Aussage: "Gott hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe." In seiner Predigt spricht Ludger Hojenski, Pfarrer der Dortmunder Gemeinde St. Ewaldi, darüber, wie diese grundlegende Botschaft des Evangeliums heute verkündet werden kann und wie der Blick auf Missionare, Märtyrer und den eigenen Namenspatron dabei hilft.

Musikalisch wird der Gottesdienst von der Gruppe "Ewaldissimo" unter Leitung von Johannes Nonhoff sowie Simon Daubhäußer an der Orgel gestaltet.

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