Klugheit und Treue

Gottesdienst aus Rankweil/Vorarlberg

Umgeben von einer wunderbaren Berglandschaft begleiten der Wallfahrt-Seelsorger Pfarrer Walter Juen und Diakon Gerhard Haller die anwesende Gemeinde vor Ort und die Zuschauerinnen und Zuschauer von ORF und ZDF an den Bildschirmen durch diese Feier.

Spontaneität und Albernheiten schenken Leichtigkeit und Spaß. Wir genießen Zeiten der Unbeschwertheit, ja manchmal sogar ein Tun, das aus Unüberlegtheit passiert. Auf Dauer kommen wir damit jedoch nicht weiter. Eine feste Grundlage für unser Leben finden wir in Weisheit und Zuverlässigkeit. Sie ähneln einem erhellenden, wärmenden und Orientierung gebenden Sonnenstrahl im Dunkel unseres Lebens. Die biblischen Lesungen an diesem Sonntag zeigen auf, dass nicht nur einige besonders begabte Menschen zu Einsicht und Treue fähig sind. Klugheit und Treue zeigen sich vor allem im Alltag und im Kleinen.

Zur Geschichte der Wallfahrtsbasilika

Silbernes Kreuz in der Wallfahrtsbasilika Mariä Heimsuchung in Rankweil/Vorarlberg
Das silberne Kreuz Quelle: ORF

Im frühen 8. Jahrhundert wurde am 50 Meter hohen Liebfrauenberg in Rankweil die erste Kirche als Kastellkirche der churrätischen Bischöfe errichtet, ein Mauerring und ein Friedhof angelegt. Als Kirchenburg oder Wehrkirche eine Sonderform früher christlicher Kultbauten, war sie das Zentrum einer Großpfarrei, die zeitweise weite Teile des Vorarlberger Vorderlandes umfasste und bis ins Schweizer Rheintal reichte.

Kreuz, Stein und Gnadenbild

In Rankweil ist man stolz, dass die Liebfrauenkirche durch über alle Jahrhunderte ihre religiöse Ausstrahlung behielt, die sich auch in den Wallfahrtszielen, dem silbernen Kreuz, dem Gnadenbild und dem Stein des Heiligen Fridolin begründet. Das Gnadenbild von Rankweil stammt aus dem 15. Jahrhundert (um 1460) und wurde von Hans Rueland aus Opfenbach im Allgäu angefertigt. Die Figur ist aus Lindenholz geschnitzt.

Die musikalische Gestaltung übernehmen der Basilikachor Rankweil und der Frauenchor Memento. Es spielen Verena Huber (Blockflöte) und Gerda Poppa (Orgel) unter der Leitung von Michael Fliri.

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