Kirche am Heiligen Abend und zu Weihnachten

Von der Christvesper zum Segen Urbi et Orbi

Das ZDF sendet an den Weihnachtsfeiertagen mehrere katholische und evangelische Gottesdienste.

Christvesper "Wenn Gott zur Welt kommt"

am 24. Dezember um 22.30 Uhr

Zu Weihnachten, das haben Umfragen ergeben, pflegen auch jüngere Menschen "alle Jahre wieder“ vertraute Bräuche und Familienrituale, denn solche Traditionen geben der Seele ein Zuhause. Doch macht erst das Geheimnis des Glaubens die Nacht vom 24. Dezember zur Heiligen Nacht. So begibt sich Pfarrerin Carola Kittel in ihrer Predigt auf die Suche nach der göttlichen Überraschung, jener Sternstunde, in der Gott (wieder) "zur Welt“ kommt und Menschen an der Krippe des Kindes von Bethlehem erfahren: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es auch.

Daneben finden in diesem Fernsehgottesdienst Weihnachtswünsche von Menschen aus vier Generationen ihr Echo in Klarinettentönen von Marion Potyka. Das Vokalensemble Heilbronn (Leitung von Bezirkskantor Stefan Skobowsky) singt neben vertrauten, anrührenden Weihnachtschorälen auch den Predigttext aus dem Neuen Testament in der Vertonung von Homilius. Und die beiden Bezirkskantoren Bettina Astfalk-Lehmann und Thomas Astfalk versetzen ihre Zuhörer mit originellen Orgelinterpretationen direkt in die Weihnachtsgeschichte.

Katholischer Weihnachtsgottesdienst

am 25. Dezember um 10.45 Uhr

Nicht für jeden sind an Weihnachten die schönsten Tage des Jahres. Auch in unserer wohlhabenden Gesellschaft gibt es Menschen, die am Rand leben, die ausgegrenzt sind und keine Perspektiven sehen. Das ist die Finsternis, in der das Licht der Geburt Jesu besonders hell leuchten soll. Weihnachten ist nicht zuerst ein Fest für die, denen es gut geht, sondern für die Menschen, die im Schatten des Wohlstands leben. Denn den Armen und denen am Rand der Gesellschaft ist Gott in Jesus Christus zuerst erschienen.Das gilt auch für die Großstadt Berlin, aus der heute der festliche Weihnachtsgottesdienst übertragen wird. Der Erzbischof von Berlin, Kardinal Rainer Maria Woelki, kennt die Schattenseiten der Gesellschaft auch aus seiner eigenen, konkreten Arbeit. Sie hat er im Blick, wenn er die Texte des heutigen Evangeliums in seiner Predigt auslegt. Musikalisch wird der Gottesdienst vom Chor der St. Hedwigskathedrale unter der Leitung von Domkapellmeister Harald Schmitt gestaltet.

Segen Urbi et Orbi

am 25. Dezember um 12.00 Uhr

Traditionell richtet der Papst am ersten Weihnachtstag eine Friedensbotschaft an die Welt und spendet den Segen "Urbi et Orbi - der Stadt und dem Erdkreis". Für Papst Franziskus ist es nach seiner Wahl im März 2013 das erste Mal, dass er sich zu Weihnachten mit seiner Botschaft an die Welt wendet. Nach Angaben des Vatikans sind jedes Jahr rund 100 Fernsehanstalten aus knapp 60 Ländern live bei dem Ereignis dabei. Für Deutschland überträgt traditionell das ZDF an Weihnachten den Segen "Urbi et Orbi" aus Rom. Den Kommentar spricht Jürgen Erbacher.

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