Zum Tag der Deutschen Einheit

Gottesdienst aus Hannover

Das Land Niedersachsen richtet die zentralen Feierlichkeiten zum diesjährigen Nationalfeiertag aus und hat neben Spitzenvertretern aus Staat, Politik und Gesellschaft Menschen aus vielen Konfessionen nach Hannover eingeladen, um die "Einheit in Vielfalt" in Niedersachsen zu feiern. Der festliche Gottesdienst wird mit einer Sonderlänge von 60 Minuten live übertragen und trägt das Motto: Dem Fremden zum Nächsten werden.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Marktkirche St. Georgii et Jacobi werden in Hannover die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit eröffnet.
Aktuelle Aspekte aus der biblischen Erzählung vom Barmherzigen Samariter stehen 25 Jahre nach dem Fall der Mauer im Mittelpunkt dieser Feier, die Landesbischof Ralf Meister, Bischof Norbert Trelle und Metropolit Augoustinos gemeinsam leiten.  Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Niedersachsen, Dr. Gabriele Lachner, trägt die Lesungen vor. Landesrabbiner Jonah Sievers und der Vorsitzende der Schura (Dachverband der Muslime) in Niedersachsen, Avni Altiner, sprechen einen Friedensgruß.
 Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Kinderchor der Marktkirchengemeinde Hannover unter der Leitung von Lisa Laage-Smidt, vom Domchor Hildesheim und der Mädchenkantorei der Hildesheimer Dommusik, geleitet von Thomas Viezens. Ulfert Smidt spielt  an der Goll-Orgel.

Niedersachsen wird seit seiner Gründung durch Zuwanderung und Integration geprägt, deutsche Flüchtlinge und Vertriebene, Arbeitsmigranten, Aussiedlerfamilien, Spätaussiedler, ausländische Flüchtlinge und Asylsuchende haben seit 1945 in Niedersachsen Heimat gefunden. Niedersachsen war - neben Schleswig-Holstein und Bayern - nach dem Zweiten Weltkrieg eines der drei deutschen Bundesländer mit der höchsten Zuwanderungsrate. Im Gottesdienst berichten drei Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen aus ihrem Alltag und fragen nach der Realität von Integration und gelungenem Miteinander von Fremdem und Nächstem.

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