Der offene Himmel

Gottesdienst aus Stockerau/Österreich

Dieser zweite Sonntag der österlichen Fastenzeit steht in Österreich im Zeichen des Fastensuppenessens der katholischen Frauenbewegung. Es ist ein Ausdruck gelebter weltweiter Solidarität. Auch daran wird in der Feier des Gottesdienstes gedacht.

Ausschnitt: Hochaltar Pfarrkirche Heiliger Stephanus in Stockerau/Österreich
Ausschnitt: Hochaltar

Altarbild und Hochaltar der Pfarrkirche zum Heiligen Stephanus zeigen einen Blick in den offenen Himmel - Gottesdienst feiern heißt für Pfarrer Markus Beranek, in den offenen Himmel zu schauen. "Und wer das tut, kann auch anderen den Blick weiten" und erkennt, wie wichtig Solidarität ist.

Zur Pfarrei der Erzdiözese Wien

Der Kirchturm der Pfarrkirche ist das Wahrzeichen von Stockerau. 1722 - 1727 errichtet, ist dieser Kirchturm Ausdruck des Selbstbewusstseins der Bürger der damals aufstrebenden Marktgemeinde. Heute hat Stockerau etwa 17.400 Einwohner. Die gute Verkehrsanbindung nach Wien begünstigt den ständigen Zuzug, sodass die Stadt nach wie vor am Wachsen ist. Die Pfarrkirche wurde 1777 - 1778 vom Wiener Baumeister Peter Mollner an den Turm angefügt und bietet einen weiten und hellen Feierraum, der auch tagsüber gerne für einige Momente der Stille aufgesucht wird.

Projektreiches Gemeindeleben

Neben der Kinder- und Jugendarbeit zeichnet sich die Pfarrei durch zahlreiche caritative Projekte aus, sowie durch eine ganze Reihe unterschiedlicher Gruppen und Chöre, die sich auch in die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes mit einbringen.

Am 2. Sonntag der österlichen Bußzeit feiert die Gemeinde einen Pfarrgottesdienst, bei dem auch ein Bezug zum anschließenden Suppenessen hergestellt wird, das von der Katholischen Frauenbewegung österreichweit unter dem Titel "Teilen macht stark" initiiert und durchgeführt wird. In diesem Jahr soll dabei insbesondere für faire Arbeitsbedingungen weltweit sensibilisiert werden. Für die Pfarrei haben derartige Projekte eine wichtige Bedeutung, da christliches Engagement über Kirche und Pfarrzentrum hinaus geht - in vielleicht kleinen und doch sehr konkreten Schritten.

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