Du sollst Dir kein Bildnis machen

Gottesdienst aus dem Großmünster in Zürich

Die Reformation hat viele Gesichter, zum Beispiel das von Huldrych Zwingli, dem ersten Züricher Reformator.  Er stritt erfolgreich für einen christlichen Glauben, der Gott nicht abbildet. Stattdessen haben sich in den reformierten Gemeinden andere künstlerische Ausdrucksformen wie etwa der Psalmengesang besonders herausgebildet.

Im Fernsehgottesdienst aus dem Züricher Großmünster wird das Collegium Vocale Großmünster unter der Leitung des Kirchenmusikers Daniel Schmid mit Andreas Jost an der Orgel solche reformatorische Musik erklingen lassen. Eine weitere musikalische Besonderheit, die ebenfalls an den Reformator Zwingli erinnert, ist der Klang des Hackbretts, gespielt von Reyni Brunner.

Warum gibt es das reformierte Bilderverbot?

In die Predigt von Pfarrer Christoph Sigrist werden sich Jugendliche der Gemeinde einmischen und fragen, warum reformierte Gemeinden keine Bilder von Gott zeigen und was dieser Verzicht für den eigenen Glauben bedeutet.

Eine Frage, die im Vorfeld des 500. Reformationsjubiläums weit über die Schweiz hinaus interessant ist und in diesem Gottesdienst an einem der bedeutendsten Orte der Reformation lebendig und vielfältig beantwortet wird.

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