Freiheit - am Hindukusch verteidigt?

Mit dem Ratsvorsitzenden der EKD, Präses Nikolaus Schneider

Durch den Auslandseinsatz in Afghanistan steht die Bundeswehr vor völlig neuen Herausforderungen. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ist Deutschland in Kampfeinsätze verwickelt, in denen deutsche Soldaten andere töten und selbst verwundet oder getötet werden können.

Der Krieg in Afghanistan hat dabei nicht nur zu einer neuen friedensethischen Diskussion in der Heimat geführt, er ist auch ein Einschnitt für die Militärseelsorge. Der heutige ZDF-Gottesdienst findet in der Abflughalle des Militärflughafens statt, wo die Soldaten in den Einsatz aufbrechen und Monate später wiederkehren. Hier verabschieden sie sich von ihren Familien, die mit ihren Sorgen zurück bleiben. Welche Fragen und Ängste bewegen die Soldaten? Wie ist die Haltung der Militärseelsorge, wenn sie versucht, den Männern und Frauen bei ihren Einsätzen zur Seite zu stehen?

Erfahrungen der Soldaten

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Nikolaus Schneider, hält die Predigt. Im Gottesdienst schildern Soldaten ihre Erfahrungen, Militärpfarrer Ernst Raunig ist für die Liturgie zuständig. Für die musikalische Gestaltung sorgt der Bundeswehrchor Wahn unter Leitung von Markus Wolters und ein Bläserquintett des Musikkorps der Bundeswehr unter der Leitung von Uwe Berning.

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