Freiheit und Zuversicht

Aus der Dresdner Frauenkirche

Bereits zum fünften Mal überträgt das ZDF am 1. Januar einen festlichen Neujahrsgottesdienst aus der Dresdner Frauenkirche. Mit ihm wird gleichzeitig die Reihe der ZDF-Fernsehgottesdienste eröffnet, die im Jahr 2011 unter dem Motto "Freiheit" stehen.

Frauenkirche
Frauenkirche Quelle: ZDF

Die Jahreslosung 2011 aus dem Römerbrief "Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem" berührt ganz existentielle Lebenserfahrungen des Menschen. Es fällt nicht immer leicht, die Freiheit zum Guten in sich stark zu machen, etwa um den Reflex zu überlisten, es einem anderen heimzuzahlen. Dies ist möglich in einer gleichzeitigen Distanz zu eigenen Enttäuschungen oder Verletzungen und in glaubender Zuversicht in die Kraft des Guten. Der Gottesdienst soll dazu ermutigen, das Jahr in nüchterner Zuversicht zu beginnen und sich den persönlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen in evangelischer Freiheit zu stellen.

Musikalische Kostbarkeiten

Für die festliche musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgt neben dem Trompetenconsort unter Leitung von Matthias Schmutzler der Kammerchor der Dresdner Frauenkirche und das Preußische Kammerorchester. Unter der Leitung von Matthias Grünert erklingen Stücke aus dem zweiten Teil des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach.

Der Gottesdienst eröffnet die Reihe der evangelischen ZDF-Fernsehgottesdienste, die im Jahr 2011 unter dem Motto "Freiheit" stehen. Die Bibel kann viel zu einem vertieften Verständnis von Freiheit beitragen. Sie weiß um die Grundbedürfnisse des Menschen, mit anderen verbunden zu sein und sich zugleich frei zu entfalten. Sie weiß aber auch um das Spannungsverhältnis, das nicht selten zwischen beidem besteht.

Freiheit als Thema

Die Reihe der ZDF-Fernsehgottesdienste greift im Jahr 2011 bewusst das Jahresthema der Lutherdekade auf. In den Gottesdiensten soll zur Bewährung christlicher Freiheit vor dem Hintergrund heutiger Herausforderungen ermutigt werden. Es kommt zur Sprache, wie heutige Christenmenschen die Freiheit in verschiedenen Lebensbereichen und Situationen zu leben versuchen. Und nicht zuletzt soll immer wieder zu mündigem Glauben eingeladen werden.

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